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Trends, die das Leben künftig beeinflussen

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben verändert. Doch wie werden wir künftig leben? Welche neuen Technologien und Alltagslösungen eignen wir uns an? Eine aktuelle Studie zeigt elf Trends auf, die unser Leben in der Zukunft beeinflussen werden. City4U hat die Punkte im Überblick.

Im Auftrag des digitalen Handelsunternehmens QVC wurden in Zusammenarbeit mit Trendforscher Peter Wippermann im April 2020 1000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren nach ihren Wünschen für die Zukunft befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich: Trends, die während der Corona-Krise aufgetaucht sind, bleiben auch nach der Krise relevant. Hier die Ergebnisse im Überblick:

#1. Digitales Socializing wird zum Klassiker
Digitale Zusammenkünfte per Videotelefonie, beim Gaming oder in Dating-Portalen, wurden während der Corona-Krise immer wichtiger. Jeder Zweite der Generation Y findet Video-Calls gut, um neue Leute kennen zu lernen. Auch Tinder plant einen eigenen Video-Chat. Die „digitale Happy-Hour“ hat damit das Zeug zum Klassiker. 

#2. Schönheit in Eigenregie
Frisöre und Kosmetikstudios hatten lange Zeit geschlossen. Viele haben sich dementsprechend via YouTube-Tutorials Tipps eingeholt und begonnen, sich zu Hause selbst die Haare zu färben. 55 Prozent der Frauen möchten Beauty-Behandlungen auch zukünftig häufiger zu Hause selbst durchführen.

#3. Der Boom der Selbstoptimierung
Während der Corona-Krise wurde das tägliche Workout vom Fitness-Center vor den Fernseher verlegt. Auch immer mehr Yoga-Studios boten ihre Stunden online an. Vielen hat das offenbar sehr gut gefallen. Das Training über Streams wird bleiben. Laut Studienergebnissen wollen 57 Prozent aus der Generation Z das Internet zukünftig für Workouts, Yoga oder Trainer-Klassen weiter nutzen.

#4. Der Körper unter Beobachtung
Drei Viertel der Befragten wünschen sich schnelle Labortests für zu Hause. Auch die digitalen Innovationen der Medizintechnologie werden nun leichter akzeptiert: Zwei von drei aus der Generation Y planen, künftig genauer zu beobachten, ob ihr Körper Krankheitssymptome zeigt. Immerhin 38 Prozent können sich für die Zukunft Mikrochips im Körper vorstellen, die bei Gefahr ärztliche Hilfe holen.

#5. Privatleben und Job verschmelzen
Was vor Kurzem noch überwiegend belächelt wurde, ist jetzt bei vielen zur Normalität geworden: Homeoffice. Videokonferenzen bestimmen Job und Unterricht. 73 Prozent der Generation Y wünschen sich, auch zukünftig von zu Hause aus arbeiten zu können, um die Zeit besser zu nutzen. Jeder zweite Deutsche möchte künftig lieber an Videokonferenzen teilnehmen als auf Geschäftsreise zu gehen.

#6. Einkaufen wird zum Fan-Event
Social Distancing und Maskenpflicht haben das Einkaufserlebnis im stationären Handel stark verändert. Viele Online-Händler erfuhren dadurch großen Zulauf. 41 Prozent der Frauen und jeder zweite Mann finden Social Shopping attraktiv, so die Umfrage. Ebenso viele können sich vorstellen, mit einem virtuellen Shopping- Scout einzukaufen, ohne selbst im Geschäft anwesend zu sein. Laut der aktuellen Studie könnte auch Streaming künftig beim täglichen Routine-Einkauf helfen: 44 Prozent aus der Generation Y wünschen sich einen Online-Einkaufsassistenten, der ihnen aktuell verfügbare, frische Lebensmittel per Video zeigt.

#7. Shopping mit Spaß-Faktor
Ob in der realen oder virtuellen Welt: Verbraucher wollen Spaß beim Shopping. Es gilt, Erlebnisse zu schaffen - am besten live und in Echtzeit. 54 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass sich Läden mehr zu Treffpunkten für Communitys entwickeln.

#8. Distance vs. Sharing Economy
53 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass es auch in Zukunft als cool gilt, Sharing-Angebote zu nutzen. Das sind aber immerhin elf Prozent weniger als noch vor zwei Jahren.

#9. Klimawandel prägt die Gesellschaft
Eines hat die Pandemie nicht verändert: Der Klimawandel macht vielen Menschen weiterhin Sorgen. Vor allem die jüngere Generation hält die Klimaveränderungen für eine der größten Herausforderungen.

#10. Haltung überzeugt beim Shopping
Nachhaltigkeit und Sinn wurden während der Corona-Krise beim Einkaufen immer wichtiger. Das soll auch zukünftig so bleiben. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie künftig eher bei Anbietern einkaufen wollen, die für Solidarität, soziales Engagement und Nachhaltigkeit stehen. Auch der lokale Handel und die regionale Produktion sollen weiterhin entscheidende Einkaufsfaktoren bleiben.

#11. Die Rückkehr der Wertigkeit
Fast Fashion sorgt durch Produktionsbedingungen und Umweltbilanz schon lange für Diskussionen. ln der Corona-Krise folgte eine Vollbremsung. ln der Isolation haben zudem viele Konsumenten den Wert zeitloser Kleidung erfahren und alte Schätze im Schrank wiederentdeckt. 69 Prozent der Deutschen haben vor, beim Kauf von Kleidung mehr auf Langlebigkeit und Zeitlosigkeit zu achten.

Juni 2020

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Freitag, 03. Juli 2020
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