18.000 Euro erbeutet

„Erbin“ (21) fiel auf gemeine Betrüger herein

Leichtgläubigkeit kam einer 21-Jährigen aus Timelkam teuer zu stehen. Sie überwies 18.000 Euro an Gauner, die sie per Facebook kontaktiert hatten. Die Kriminellen hatten ihrem Opfer vorgeschwindelt, es würde 405.000 Euro von einem Sparguthaben erben . . .

Die junge Frau war auf Facebook von einem „Anwalt“ kontaktiert worden. Sie sei Erbin geworden, müsse aber in 24 Tranchen 18.000 € als Bearbeitungsgebühren auf neun verschiedene Konten überweisen.

Kreditkarte überwiesen
Um der eigenen Glaubwürdigkeit Nachdruck zu verleihen, so die Ermittler, schickten die Gauner ihrem Opfer eine Visa-Card der United Bank of Africa zu. Allerdings betrug das Guthaben auf der Karte nur 225 senegalesische CFA-Franc. Ein Senegal-Franc ist etwa 0,015 Euro-Cent wert. Die Gutschrift beträgt damit nur lausige 3,375 Euro.

Geldsegen blieb aus
Als der erwartete Geldsegen ausblieb, riss der geschröpften 21-Jährigen schließlich der Geduldsfaden und sie erstatte bei der Polizei Timelkam Anzeige. Ob sie ihre 18.000 Euro jemals wieder sieht, ist mehr als fraglich.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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