11.06.2020 13:00 |

Einschleichbetrüger

Nach Häfn-Ausbruch: Pinzgauer zeigt Reue in Zelle

Die „Krone“ berichtete über die Festnahme eines flüchtigen Häftlings in Leogang in einem Vier-Sterne-Hotel. Nun soll der Pinzgauer wieder in die Justizanstalt nach Asten überstellt werden. Zurück hinter Gittern bereut der 30-Jährige seine Flucht.

Nach seiner Festnahme in einem Hotel in Leogang am Freitag sitzt der wegen gewerbsmäßigen Betruges verurteilte Gefängnisausbrecher (30) aus dem Pinzgau in der Justizanstalt-Puch ein. „Ich habe bereits ein Gespräch mit ihm gehabt. Weil er schon in einem Gefängnis gesessen ist, weiß er was jetzt auf ihn zukommt“, berichtet Gefängnisleiter Dietmar Knebel.

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Es ist ein Verfahren wegen Betruges anhängig.

Staatsanwaltschafts-Sprecher Christoph Rother

Der Salzburger hatte sich auf der Flucht als Sprössling einer Hoteliersdynastie aus Obertauern ausgegeben und sich in einen Viersterne-Betrieb in Leogang einquartiert. Acht Tage lang galt der 30-Jährige als verschwunden, bis die Exekutive ihn durch Zufall entdeckte.

Nun bereut der 30-Jährige seinen Ausbruch und den rund 5000 Euro schweren Einschleichbetrug. „Er hat gesagt, dass es ein Fehler war und Reue gezeigt“, erzählt Knebel. Nach einer 14-tägigen coronabedingten Isolation in einer abgesonderten Abteilung des Gefängnisses soll der Pinzgauer zurück nach Asten überstellt werden. Die Salzburger Staatsanwaltschaft lässt nun wieder gegen den Pinzgauer ermitteln. „Es ist ein Verfahren wegen Betruges anhängig“, bestätigt Sprecher Christoph Rother.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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