Welser Geschichten:

Viel Wirbel um Gartenoase der Bürgermeister-Gattin

Der „Krone“-Bericht über den Erwerb eines 1400 Quadratmeter großen Grundstücks am südlichen Ende des Lokalbahnhofgeländes erhitzt in Wels die Gemüter. Die Käuferin ist die Gattin des FPÖ-Bürgermeisters Andreas Rabl und auf dem Areal ist auch ein großes Wohnbauprojekt der Heimstätte vorgesehen.

Wie berichtet, ist für Stadtchef Andreas Rabl der Grundstückskauf seiner Gattin absolut korrekt abgelaufen. Ein Gutachter schätzte den Preis, Rabl und die Heimstätte zahlten pro Quadratmeter gleich viel. Wo der Garten grünt, wäre laut Rabl eine Bebauung rechtlich nicht möglich.

„Schiefe Optik“
SPÖ-Bürgermeisterkandidatin und Nationalrätin Petra Wimmer sieht das anders: „Eine schiefe Optik besteht allemal. Weil es sich um ein Areal handelt, das eigentlich für gemeinnützigen Wohnbau angedacht war.“

„Verbot von Geldflüssen“
Für Thomas Rammerstorfer (Grüne) ist bemerkenswert, dass Rabl die Fläche von der Familie Felbermayr gekauft hat. „Das Bauunternehmen Felbermayr hat Aufträge von der Stadt erhalten und ist Sponsor von FP-Veranstaltungen. Selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung. Wir werden ein Verbot von Geldflüssen an Parteien von Firmen anregen, die Auftragnehmer der Stadt sind.“

M. Zeko, Kronen Zeitung

 OÖ-Krone
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Montag, 25. Oktober 2021
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