Mit 2,1 Promille

Betrunkener bedrohte seinen Nachbarn mit Messer

Am 30. Mai gegen 7.15 Uhr erstattete ein 61-jähriger albanischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Gmunden telefonisch bei der Polizeiinspektion Bad Ischl Anzeige, dass er soeben von seinem 38-jährigen Nachbarn mit einem Messer bedroht worden sei. Die Beamten trafen den Beschuldigten kurze Zeit später auf dem Sofa in dessen Wohnung in offensichtlich alkoholisiertem Zustand an. 

Er verhielt sich zu Beginn renitent den Beamten gegenüber, vor allem nachdem ihn diese auf die vier Messer ansprachen, die in seinem Türstock steckten. Bei den weiteren Ermittlungen am Tatort teilte das Opfer mit, dass der Beschuldigte bereits mehrmals Alkoholika zu seinem Nachteil aus der abgesperrten Küche gestohlen habe, nachdem er dort gewaltsam eingedrungen war. Außerdem habe er ihn zumindest sechs Mal verbal bedroht und davon fünf Mal ein etwa 32 cm langes Messer zur Unterstreichung seiner Drohung verwendet.

Teilweise geständig
Der Beschuldigte wurde festgenommen und zur Polizeiinspektion Bad Ischl gebracht. Dort ergab ein Alkotest den Wert von 2,1 Promille. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 38-Jährige zudem für wiederkehrende „Heil-Hitler“-Rufe und im Innenputz der Wände eingeritzte Hakenkreuze verantwortlich sein dürfte. Er zeigte sich bei seiner Einvernahme teilweise geständig und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

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Freitag, 03. Juli 2020
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