Endlich trainieren

„Safety-Fitness-Paket in allen Clubs umgesetzt“

Die Fitnessbetriebe der Stadt können wieder öffnen und so laden auch die John Harris Fitnessclubs nach dem angeordneten Lockdown erstmals wieder alle Mitglieder zum Trainieren. Die Vorbereitungen dazu liefen in den letzten Wochen auf Hochtouren und so wurde ein eigenes „Safety-Fitness Paket“ an allen Standorten umgesetzt. City4U fragte nach:

Modernste Kraft- und Ausdauergeräte, ein umfangreiches Group-Fitness-Angebot, professionelle Betreuung und exklusive Wellnessbereiche gehören zur Standardausstattung bei John Harris Fitness. Die eigentümergeführte Fitnesskette betreut 30.000 Kunden in Wien, Linz und Graz. Rechtzeitig zur Wiedereröffnung nach dem Lockdown fragte City4U nach, wie die Zukunft nun aussieht:

Ihr habt ein eigenes „Safety-Fitness Paket“ kreiert, um die Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten - was beinhaltet dieses?

Wir haben gewisse Punkte festgesetzt, die eingehalten werden und wir im Blick behalten: Wir haben eigene Hygiene-Manager, also fix angestellte Mitarbeiter pro Club für die Einhaltung der Hygienerichtlinien, und erhöhte Reinigungsintervalle. Zudem achten wir mit speziellen Geräten darauf, die Luft-Hygiene zu gewährleisten. Im gesamten Club werden die Verhaltens- und Abstandsregeln auf Digital Screens angezeigt. Eine eigene Software ermöglicht die exakte Überwachung der maximal vorgeschriebenen Besucherzahl und selbstverständlich haben wir auch für alle Mitarbeiter Vorkehrungen getroffen. Dazu zählen die Temperaturmessung vor Dienstbeginn, Mund-Nasenschutz und ein Plexiglas im Eingangsbereich.

Wie wird die Besucheranzahl kontrolliert und wie viele Gäste dürfen in den verschiedenen Filialen gleichzeitig trainieren?

Aktuell gibt es nur noch den Mindestabstand von zwei Metern und keine Beschränkung der Besucherzahlen. 

Wie wird reagiert, wenn die Filiale voll ist?

Theoretisch gibt es dann Wartezeiten vor dem Eingang. Unsere Clubs sind aber so großzügig von der Fläche angelegt, dass wir dieses theoretische Maximum (zwei Meter Abstand können nicht mehr eingehalten werden) nicht erreichen werden.

Erwartet ihr einen großen Ansturm?

Die ersten Stunden sind gut verlaufen, aber es sind natürlich weniger Besucher wie an einem normalen Freitag. Wir rechnen mit etwa 50-60 Prozent der normalen Besucherfrequenz heute. Die Erfahrung aus Deutschland und Schweiz (wo Fitnessstudios zum Teil schon länger geöffnet sind) zeigt, dass die Frequenz aber dann stetig steigt.

Wie setzt ihr den Mindestabstand in euren Fitnesscentern um?

Es gibt Bodenmarkierungen beim Eingang. Die Geräte stehen ohnehin weit auseinander, zum Teil wurden sie noch weiter auseinandergerückt und im Cardiobereich ist teilweise jedes zweite Gerät gesperrt.

Hattet ihr starke Einbußen durch die Krise?

Da wir keine Mitgliedsbeiträge abgebucht haben, liegt der Umsatzentgang bei rund fünf Millionen Euro. Wir hoffen, dass die nächsten Monate positiv verlaufen und wir bis Jahresende wieder etwas aufholen können.

Mai 2020

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Vanessa Licht
Vanessa Licht
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Sonntag, 05. Juli 2020
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