02.06.2021 11:35 |

Buch gewinnen!

„Krone“-Serie: Wichtige Gartenarbeiten im Juni

Welche Aufgaben warten im phänologischen Kalender auf Gärtner? Die wichtigsten (Routine-)Arbeiten präsentieren wir Ihnen ab sofort in einem neuen, monatlichen Special. Diesmal: Im Juni, der in der Jahreszeit des Frühsommers fällt, wird bereits geerntet (Kohlrabi, Karotten, Kohl, Knoblauch ...), das Bewässern steht an der Tagesordnung, es gilt Pilzkrankheiten und Unkraut zu bekämpfen, Teiche zu pflegen oder Stauden zu teilen. Was noch zu tun ist, erfahren Sie hier. Tipp: Sie können ein Exemplar von Quickfinder Gartenjahr gewinnen!

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Im Mai wird gedüngt, Flieder wird geschnitten, Stauden und Hecken werden gepflanzt bzw. gestützt, Kletterpflanzen werden kultiviert und hochgebunden, Bambus wird gepflanzt, Kompost angelegt, es wird im Freiland gesät und gepflanzt und vieles mehr. Welche Arbeiten aber warten im Juni auf Gärtner? Wir präsentieren einen Überblick:

  • Bewässern: Auch, wenn die Sonne nicht scheint, sollten Gärtner bei jedem Wetter prüfen, ob die Erde ausreichend feucht ist. Bei großer Hitze sollte das Wasser vorgewärmt sein, Leitungswasser kann den Tag über stehen gelassen werden. Wichtig ist auch, den Wurzelballen zu durchtränken - ein Benetzen der Blätter reicht nicht.
  • Hecken schneiden, Gehölze vermehren, Stauden schneiden und teilen, Rosen schneiden und Sommerblumen und Stauden aussäen
  • Rasen anlegen: Ab Ende Mai droht kein Frost mehr - nun kann der Rasen neu angesät werden, denn die Gefahr des Austrocknens ist nun geringer als im August.
  • Samen ernten: Akelei und viele Kräuter können Sie selbst vermehren - schon im Juni können Sie einige ernten!
  • Pflanzenschutz: Buchsbäume sind vom Buchsbaumzünsler und von Pilzbefall bedroht, der Innenbereich der Pflanze sollte also gut kontrolliert werden. Den Raupen des Buchsbaumszünslers können Sie mit biologischen Präparaten (Wirkstoff Bacillus thuringiensis), deren Brühe Sie einen Spritzer Spülmittel zufügen, Herr werden. Zeigt ihr Buchsbaum dunkle Flecken an Blatträndern, Blattfall oder Triebsterben, ist eine chemische Bekämpfung nicht mehr möglich. Sie sollten das Gehölz rasch entfernen, ebenso die heruntergefallenen Blätter und die oberste Bodenschicht, rät der Quickfinder Gartenjahr (GU). Blattläuse können Sie mit einer selbst angesetzten Seifenlauge vernichten, die andere Tiere nicht beeinträchtigt. Dafür brauchen Sie 1 TL Brennspiritus, 1 TL Schmierseife und einen Liter Wasser. Wichtig: Spritzen Sie auch auf die Blattunterseite!
  • Lücken in Beeten auffüllen: Sie haben noch Platz im Garten und wollen Lücken durch schnell wachsende Ein- und Zweijährige auffüllen? Empfehlenswert sind etwa Goldmohn, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Sonnenblume, Trompetenzunge, Wucherblume ...
  • Teich von Algen befreien: Kleingewässer blühen nun, doch zu viele Algen deuten auf ein ökologisches Ungleichgewicht hin.
  • Anhäufeln: Wer nun rund um Triebe hackt und den Boden lockert, kann auch gleichzeitig Unkraut in Angriff nehmen. Durch das Anhäufeln wird zudem das Erdreich durchlüftet und das Wurzelwachstum gefördert - so können Gemüseerträge beträchtlich gesteigert werden!
  • Zwiebelhorste teilen
  • Ameisen, Unkraut und Pilzkrankheiten bekämpfen
  • Zweijährige aussäen, Aussäen im Freiland, Beerenobst vermehren, Spaliere schneiden
  • Düngen: Gartenpflanzen brauchen viele Nährstoffe und benötigen nach der Startdüngung im Frühjahr nun Nachschub - sofern sie nicht mit einem Depotdünger versorgt wurden. Wie viel Dünger benötigt wird, hängt vom Nährstoffgehalt des Bodens, der Blühfreudigkeit und auch der Größe der nachwachsenden Blüten ab. Kübelpflanzen und Balkonblumen etwa sollten mit einer wöchentlichen oder vierzehntägigen Flüssigdüngung mit 2 g Nährstoff/Liter Wasser versorgt werden.
  • Ernten (Kohlrabi, Karotten, Kohl, Knoblauch ...)
  • Weinreben schneiden, Wassertriebe bei Bäumen ausreißen

Frage des Monats
Ist Rollrasen einfacher zu handhaben als die Aussaat von Rasensamen?
„Mit einem Rollrasen ersparen Sie sich die Prozedur des Aussäens und die damit verbundenen Pannen wie ungleichmäßige Verteilung, zögernde Keimung, zu starkes oder zu zaghaftes Bewässern. Zudem sparen Sie sich Zeit, denn der Rasen muss sich nicht erst schließen. Damit ist das Risiko geringer, Unkräuter im neuen Garten zu finden. Das A und O eines neuen Rasens ist die richtige Bodenvorbereitung - und die sollte man genauso sorgfältig vornehmen wie bei einer Aussaat: lockern, gleichmäßig planieren, von Wurzeln, Unkraut, Steinen etc. sorgfältig freimachen. Unterbleibt eine solche Vorbereitung, rächt sich das später, indem Buckel entstehen, Unkraut kommt oder der Rasen nicht richtig anwächst“, so Andreas Barlage, Brigitte Goss und Thomas Schuster in Quickfinder Garten.

Hier können Sie ein Exemplar von Quickfinder Gartenjahr aus dem GU-Verlag gewinnen! Einfach Formular ausfüllen und mitspielen:

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