„Sonderangebot", „Besonders günstig!", „Schnäppchen!" So werden verschiedene Produkte in Inseraten oft beworben. Doch was dort versprochen wird, wird nicht immer gehalten: Denn rund 6 Prozent der beworbenen Sonderangebote sind im Handel gar nicht erhältlich.
Das zeigt ein aktueller AK Test von beworbenenSonderangeboten in den Bereichen Lebensmittel, Textilien, Kameras,Telefon, Computer, Schuhe, Sportartikel, Baumärkte, Spielzeug,Möbel, Autozubehör, Drogeriewaren und Haushaltsartikel.Insgesamt wurden 1549 Sonderangebote auf ihre Erhältlichkeitgeprüft.
Beworbene Sonderangebote dürfen keinesfallsnur als Lockmittel dienen, so die AK: die Geschäfte habendafür zu sorgen, dass eine ausreichende Anzahl an Sonderangebotenüber den gesamten Angebotszeitraum zur Verfügung steht.Auch der Hinweis wie "Solange der Vorrat reicht" darf den Händlernicht von dieser Verpflichtung entbinden!
Werden Sonderangebote angekündigt, erwartetder Kunde, das diese Ware auch eine gewisse Zeitdauer erhältlichist. Andernfalls wird der Kunde irregeführt und verleitet,andere Waren zu kaufen, die gerade vorrätig sind.
Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2000hat sich die Erhältlichkeit verschlechtert: Waren im Jahr2000 noch 3 Prozent der Sonderangebote nicht erhältlich,so sind es jetzt schon fast 6 Prozent.
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