02.05.2020 09:23 |

Buch gewinnen!

Das gibt es für Gärtner im Wonnemonat Mai zu tun

Welche Aufgaben warten im phänologischen Kalender auf Gärtner? Die wichtigsten (Routine-)Arbeiten präsentieren wir Ihnen ab sofort in einem neuen, monatlichen Special. Diesmal: Im Wonnemonat Mai, der in der Jahreszeit des sogenannten Vollfrühlings - wenn etwa Flieder, Raps und Rosskastanien blühen - liegt, wird gedüngt und bewässert, Hecken werden gepflanzt, Hecken kultiviert und Flieder geschnitten. In vielen Gärten zeigt sich nun die herrliche Apfelblüte, Sommer- und Balkonblumen bringen frische Farben in das Zuhause, im Küchengarten können nun fast alle Kulturen begonnen werden. Wer jetzt fleißig ist, wird im Hochsommer und Herbst mit herrlicher Blütenpracht und reicher Ernte belohnt und darf sich auf schöne Stunden auf Terrasse, Balkon und im Garten freuen. Wir freuen uns auch auf Fotos Ihrer grünen Oase - bei Abdruck in der „Krone“ winken 55 Euro Leserreporterhonorar! Tipp: Sie können ein Exemplar von Quickfinder Gartenjahr gewinnen!

Die Zeit vor den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) bringt noch unstete, kalte Temperaturen mit sich, doch wurden im April bereits Gartenarbeiten wie Bodenbearbeitung, das Schneiden von Gehölzen, das Ausbringen von Mulch, der Start der Rasenpflege, Unkrautbekämpfung, Direktsaat, das Pflanzen von Stauden, Sträuchern (Rhododendron, Rosen, Lorbeer, Pfirsich & Co.) und die erste Pflanzung im Freiland (Zwiebel, Kopfsalat, Spargel, Kraut, Fenchel ...) erledigt.

Routinearbeiten im Mai
Im Wonnemonat können - je nach Wetterlage - folgende (Routine-)Arbeiten durchgeführt werden:

  • Bewässern: Austreibende Pflanzen haben einen recht hohen Wasserbedarf, doch gibt es im Mai oft über längere Zeiträume keine Niederschläge. Tipp: Regenwasser eignet sich besonders gut, da es weniger kalkhaltig ist - und nicht zuletzt wird Trinkwasser spart!
  • Blattläuse bekämpfen: Unterscheiden Sie unbedingt zwischen „Freund und Feind“: Nützlinge wie Marienkäfer(-larve), und die Florfliegen(-larve) halten Blattläuse in Schach. Hier lesen Sie, wie es ohne Chemiekeule klappt
  • Boden bearbeiten und (Immergrüne) düngen, Spätfrost abwehren: Bis zu den Eisheiligen können uns noch kalte Temperaturen erwarten: Schützen Sie empfindliche Pflanzen und erste Aussaaten mit einem Vlies
  • Teiche pflegen und Pflanzen schonend reduzieren - sofern Sie nicht bereits Kaulquappen und Larven im Wasser entdecken - dann noch bis zum Frühsommer warten!
  • Kultivieren von wärmebedürftigem Gemüse wie Gurken und Paprika sowie Erdbeeren
  • Ernte von Sparel, Bärlauch und Rhabarber, Kopfsalat, Radieschen, Kohlrabi, Rettich und Rucola
  • Stauden und Hecken können gepflanzt bzw. gestützt, Kletterpflanzen kultiviert und hochgebunden werden, Bambus gepflanzt, Clematis geschnitten und Blauregen gepflegt werden. Auch können Flieder und Sträucher wie Forsythie, Blutjohannisbeere & Co. geschnitten und Wildtriebe an veredelten Ziergehölzen und etwa Himbeerruten entfernt werden
  • Kübelpflanzen ausräumen und pflegen, Knollen- und Zwiebelpflanzen pflanzen
  • Kompost anlegen, Aussaat und Pflanzung im Freiland, Auslegen von Kulturschutznetzen
  • Pikieren: Die ersten Aussaaten keimen - jetzt muss Platz geschafft werden, um Kümmerwuchs zu vermeiden. Tipp: Bevor Sie die Pflanzen ins Freie stellen, sollten diese einige Tage an einem geschützten Platz abgehärtet werden
  • Nachsaat von Sommerblumen, Pflanzen von Sommer- und Balkonblumen
  • Obstbau: Fruchtausdünnung sowie Schnitt von Birnen- und Apfelbäumen, Erziehung von Spindelbäumen

Frage des Monats
Wie wichtig sind gute und schlechte Nachbarn im Gemüsebeet?
Manche Pflanzen sollen sich gut vertragen, andere weniger. Oft liest man, dass im Gemüsebeet Karotten und Zwiebeln die idealen Nachbarn darstellen, da die Karotte die Zwiebelfliege und die Zwiebel die Karottenfliege vertreiben soll. Es ist sogar das Gegenteil der Fall: Die Zwiebel möchte im Sommer bei Trockenheit und ohne Stickstoff reifen, die Karotte hingegen braucht Nährstoffe und viel Wasser. „Man geht heute davon aus, dass der Gemüsegarten so artenreich und kleinteilig ist, dass er insgesamt als Mischkultur angesehen wird, auch wenn Arten beetweise stehen“, so Andreas Barlage, Brigitte Goss und Thomas Schuster in Quickfinder Garten (erschienen im Gräfe und Unzer Verlag).

Sie erfreuen sich schon an einem blühenden Garten? Wir freuen uns auf Ihre Fotos - bei Abdruck in der „Krone“ winken 55 Euro Leserreporterhonorar!

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