21.04.2020 15:26 |

Schnellere Verfahren

Gemeinden sind Motor der Tiroler Bauwirtschaft

Projektvergaben und Verfahren beschleunigen, Fristen kürzen.
Damit die Tiroler Baubranche wieder in Gang gebracht wird, appelliert die Landesinnung Bau an die öffentliche Hand.

Die Corona-Krise erfordert gezielte Maßnahmen, um die Liquidität der Tiroler Gemeinden aufrecht zu erhalten. Damit die kommunale Handlungsfähigkeit rund um Bauvorhaben, die örtliche Kinderbetreuung und den öffentlichen Verkehr gewährleistet ist, unterstützt das Land die Gemeinden mit 70 Millionen Euro. Diese finanzielle Hilfeleistung ist laut Landesinnungsmeister Anton Rieder ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: „Da zahlreiche Baustellen im privaten Sektor kurzfristig gestoppt oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden, steht die Branche vor zahlreichen Herausforderungen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die öffentliche Hand die Bauwirtschaft, die auch in dieser Zeit für eine höhere Beschäftigung im Land sorgt, bestmöglich in Gang hält.“ Um die momentane Lücke sinnvoll zu überbrücken, müssen Behördenverfahren dringend beschleunigt, Fristen verkürzt und geplante Projekte verstärkt vergeben werden. Der Landesinnungsmeister betont, dass es bereits positive Beispiele für digitale Verfahren gibt, jedoch sei die Botschaft noch nicht bei allen Entscheidungsträgern angekommen: „Wir bemerken zwar eine Beschleunigung in diesem Bereich, aber sie findet noch nicht flächendeckend statt. Wenn wir diese Zeit nutzen, um digitale Prozesse zu optimieren, werden alle Beteiligten von diesem Wissen profitieren - auch nach der Corona-Krise. Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um auch ohne die persönliche Anwesenheit Entscheidungen voranzutreiben“, so der Landesinnungsmeister

 Bezahlte Anzeige
Bezahlte Anzeige
Samstag, 04. Juli 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.