Jeder Autofahrer spürt’s im Geldbörsel und auch insgesamt sorgen die Rekord-Ölpreise für einen Teuerungsschub: Im Juli stieg die Inflation laut EU um 2,1 %, nach österreichischer Rechnung gar um 2,4 %. Im Sommer des Vorjahrs war die rate bei nur 1 %. Neben dem Sprit stiegen auch Mieten und Lebensmittel.
So wurden im Vergleich zum Vorjahr vor allemFleischwaren, rot, Eier oder Milchprodukte gleich um 4 Prozentteurer und tragen ein Sechstel zur Inflation bei. Gleich je einViertel entfallen auf die Bereiche Wohnung mit Mieten, Wassergebührenund Energie sowie den Verkehr. Für Normalbenzin müssenwir heuer um 15 Prozent mehr als 2003 zahlen, bei Superbenzin,Diesel und Heizöl sind es 14 Prozent!
Da die Ölpreise weiter hoch bleiben, dürftesich die Lage auch in den kommenden Monaten nicht bessern. Allerdingshat das Wirtschaftsministerium nun eine Untersuchung des heimischenTreibstoffmarktes gestartet. Dabei wird geprüft, ob genügendWettbewerb zwischen den Tankstellenketten herrscht. Neben diesengroßen Preistreibern schlagen nun im Sommer zusätzlichdie Urlaubsreisen durch. Da derzeit überall Hochsaisonpreiseverrechnet werden, verteuerten sich die Pauschal-Flugreisen gleichum 14 Prozent, Hotelzimmer um 10 Prozent und Übernachtungenim Ausland sogar um saftige 24 Prozent.
Mit unseren 2,1 Prozent Inflation liegen wir übrigensknapp unterm EU-Schnitt von 2,3 Prozent.
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