Vor allem bei Teenies

Corona-Angst dominiert Chats in sozialen Medien

Eine aktuelle Studie zeigt: Seit Ausbruch der Corona-Krise und den damit verbundenen Schulschließungen dominiert die Angst vor dem Virus die digitale Kommunikation von Kindern und Jugendlichen zwischen sechs bis 17 Jahren. Es besteht ein großer Bedarf nach Aufklärung und Dialog.

Eine aktuelle Untersuchung, die das internationale Start-up-Unternehmen Keepers Child Safety anhand des digitalen Kommunikationsverhaltens italienischer Kinder und Jugendlicher letzten Monat durchgeführt hat, zeigt anschaulich, dass die Pandemie auch Kinder und Jugendliche stark beschäftigt und verunsichert. Bereits in mehr als jeder dritten kritischen Konversation, die Kinder und Jugendliche auf sozialen Medien führen, wird das Thema aufgegriffen.

Auch im weiteren Gesprächsverlauf bleibt „Corona“ das dominierende Gesprächsthema. Und das sogar über die Dauer von mindestens fünf folgenden Nachrichten. Die Angst steigt dabei ab dem Alter von neun Jahren deutlich an. Neun- bis 14-Jährige sind im Schnitt dreimal ängstlicher als Jüngere.

Untersuchungszeitraum war März 2020. Ingesamt wurden mehr als 10.000 Nachrichten von Kindern und Jugendlichen analysiert, die innerhalb von 14 Tagen über deren Smartphones in Chat-Apps und diversen Social Media Plattformen versendet wurden.

April 2020

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Julia Ichner
Julia Ichner
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Mittwoch, 21. Oktober 2020
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