Ziemlich innovativ!

In Schale werfen: Mode aus Obst erzeugt

Orangen kann man jetzt auch tragen. Nein, gemeint ist hier nicht, sie im Sackerl vom Supermarkt nach Hause zu tragen, sondern als Kleidung. Was wie eine kindliche Schlaraffenland-Fantasie klingt, ist Realität. Denn die Nachhaltigkeit ist auch in der Textilindustrie angekommen. Innovative Naturmaterialien aus Frucht- und Lebensmittelabfällen stellen die Bio-Bauwolle in den Schatten. Faszinierend!

Immer mehr Unternehmen in der Textilbranche setzen auf Naturmaterialien für ihre Looks. Hier ein paar im Überblick:

# Orangen

Jährlich fallen in Italien hunderttausende Tonnen Abfälle in der Zitrusfruchtsaft-Industrie an. Das Label Orange Fiber® etwa nutzt das Potential von Orangen, Zitronen und Co. für die Faserproduktion und verarbeitet sie zu hochwertigen Stoffen.

# Milch

Eine junge Visionärin hat unter ihrem Label QMILK aus Molkereiabfällen eine komplett chemiefreien Naturfaser kreiert, die sich anfühlt wie Seide. Und ganz nebenbei ist der Stoff besonders hautschonend, pflegeleicht und theoretisch sogar essbar.

# Ananas

Piñatex® ist eine natürliche Lederalternative aus Ananasblattfasern des Unternehmens ANANAS ANAM. Die Blätter sind ein Nebenprodukt, die bei der Obsternte abfallen und sonst auf einer Mülldeponie landen oder verbrannt werden würden.

Natascha Trimmel

Tipp: Diese und weitere innovative Naturstoffe aus Kaffee, Pilzen u.v.a.m., gibt es im neuen „Krone“- Magazin BEWUSST LEBEN. Ab 10. April in allen Trafiken, ausgewähltem Handel und im Krone-ePaper. Allen Lesern des Web-ePapers steht das Magazin aktuell kostenlos zur Verfügung. Einfach unter https://epaper.krone.at downloaden.

April 2020

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