Studie zeigt:

Corona-Krise: Auch Sex und Intimität steigen

Eine aktuelle Studie zeigt: 67 Prozent sehen den Partner als „große Stütze in der schwierigen Zeit“ und sind froh, die Corona-Krise nicht alleine bewältigen zu müssen. Nur etwa ein Viertel gibt an, dass die Gelegenheit fehle, einfach einmal für sich allein zu sein. 

Während der Corona-Krise soll man so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen. Für die meisten Paare eine ungewohnte Situation, ist man es doch normalerweise nicht gewohnt, dass der Partner rund um die Uhr bei einem ist. Dennoch scheint die veränderte Situation der Stimmung keinen Abbruch zu tun. Eine aktuelle Studie der Online-Partneragentur Parship zeigt, dass die meisten die gemeinsame Zeit zu Hause genießen, sich die Aufgaben im Haushalt gerecht aufteilen und vor allem froh sind, die Krise nicht alleine meistern zu müssen. Nur etwa ein Viertel gibt an, dass die Gelegenheit fehle, einfach einmal für sich allein zu sein. Lediglich neun Prozent geben an, seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen mehr zu streiten als früher.

Echte Sorge, dass die Beziehung an der Corona-Krise zerbricht, machen sich nur sieben Prozent. Jedes fünfte Paar hingegen nutzt die gemeinsame Zeit für Sex und Intimität.

Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at: „Die meisten Paare sind dankbar, die aktuelle Krise nicht allein meistern zu müssen. Eine gemeinsam durchgestandene Extremsituation kann nachhaltig zusammenschweißen. Wichtig sind hier aber klare Absprachen, was den Alltag betrifft und ein respektvoller Umgang miteinander bei möglichen Konflikten.“

Auch Singles kommen laut der Umfrage unter 500 webaktiven Österreicherinnen und Österreichern gut mit den aktuellen Lebensumständen zurecht. Mehr als die Hälfte genießt die Ruhe daheim oder nützt die Zeit, um vermehrt Interessen nachzugehen. Einsamkeit ist bei 16 Prozent ein Thema. Jüngeren fällt es dabei deutlich schwerer als den älteren Befragten. Unter 30-Jährige vermissen ihre Freunde häufiger als ältere. Ablenkung verschaffen dabei Fernsehen sowie das Internet und Soziale Medien. 

April 2020

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Julia Ichner
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