29.07.2010 17:29 |

'Genau kontrollieren'

Betrüger kassieren mit Münztrick ihre Opfern ab

Unbekannte Kriminelle kassieren derzeit mit einem Geldwechseltrick ab: Sie bezahlen mit ausländischen Münzen, die weit weniger wert sind – dem Euro-Hartgeld aber täuschend ähnlich schauen. Opfer gibt es beinahe in jedem Bezirk, vor allem aber in größeren Städten wie Wiener Neustadt, St. Pölten und Amstetten.

Während der Ferienzeit haben auch Wechselbetrüger Hochsaison. Und die von den Banden eingesetzten Münzen kommen teilweise auch aus Urlaubsländern! „Eine thailändische 10-Bath-Münze gleicht dem Zwei-Euro-Stück in Durchmesser, Gewicht und Legierung so, dass sich sogar Münzprüfgeräte in älteren Automaten überlisten lassen“, berichtet ein Geschädigter. Das Geldstück aus Asien ist natürlich viel weniger wert – Trafikanten, Automatenaufsteller sowie Kassierinnen bleiben dann auf dem Schaden sitzen.

Auch Privatleute sind im Visier der Kriminellen. Die Gauner verwickeln vor allem Pensionisten in Gespräche, lassen sich dann Hartgeld wechseln und verschwinden. Dabei verwenden die Täter Münzen aus Südafrika oder der Slowakei. Ein Polizist: „Bei allen Zahlungen und beim Geldwechseln die Banknoten und Münzen genau kontrollieren!“

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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