Finden demnach zum Jahreswechsel keine Erhöhungen statt, müssen Pensionisten und Beamte die Inflation „schlucken“, was eine Minderung der Kaufkraft bedeutet. Beamtengewerkschaft und Pensionistenvertreter haben allerdings schon im Vorfeld der Verhandlungen im Spätherbst deponiert, dass man zumindest eine Abdeckung der Preissteigerungen verlangen werde.
Staatssekretär Lopatka sah in einem Zeitungsinterview allerdings bei den Pensionen „große Sparpotentiale“, und zwar nicht nur bei den Privilegien der ÖBB und Nationalbank, sondern auch bei der generellen Pensionsanpassung. Lopatka in aller Deutlichkeit: „Je näher am Ende des Tages der Abschluss bei null liegt, umso größer ist der Beitrag zur Konsolidierung. Vor allem ist nicht einzusehen, warum Höchstpensionen angehoben werden sollen.“
Argumentiert wird vom Finanzstaatssekretär, dass man heuer die Pensionen „überdurchschnittlich“ erhöht habe. Auch die Beamtengehälter seien in Österreich gestiegen, während in 22 von 27 EU-Staaten die Beamten heuer keine Erhöhung bekommen hätten.
von Peter Gnam, Kronen Zeitung
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