25.03.2020 11:05 |

Ratgeber

Mehr Ordnung ins Leben bringen

Ausmisten und sich von Altlasten befreien kann richtig gut tun. Gerade jetzt haben wir die Zeit, uns dem übervollen Kleiderschrank zu widmen. Welches System Stilberaterin und Einkaufsbegleiterin Babette dabei empfiehlt, hat sie der „Krone“ verraten.

Wenn man vor dem Kleiderkasten steht und die Teile einem fast ins Gesicht springen, weil sie so hineingequetscht sind, dann kann einem die Lust am Ausmustern ganz schnell vergehen. Anstatt einen riesen Haufen Textilien vor sich zu stapeln, lohnt es sich, mit System vorzugehen. „Bevor man sich wirklich von Kleidern trennt, sollte man eine Bestandsaufnahme machen und alles nach Farben sortieren“, so Babette. So könne die Wertschätzung wieder größer werden und auch das eine oder andere längst vergessene Teil zum Vorschein kommen. „Den Überraschungseffekt kann man für sich nutzen und eine kleine Modeschau veranstalten.“

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Wenn einem das Kleidungsstück nicht mehr passt oder gefällt, dann muss es eben weg!

Stilberaterin Babette

Die Probe aufs Exempel sorgt nicht nur für Kurzweil, sie ist auch ein Selbsttest: „Wenn einem das Kleidungsstück nicht mehr passt oder gefällt, dann muss es eben weg!“ Wer zur Sentimentalität neigt, kann die Ausmistaktion auch über mehrere Tage dehnen, schließlich soll das „Loslassen“ befreiend wirken und nicht depressiv machen. 

Fakt ist, dass Ausmisten der Seele gut tut. Wir sind gezwungen, Entscheidungen zu treffen und zu überlegen, was weiterhin Teil unseres Lebens sein soll und was nicht. Ganz wichtig: Wer sich von Altlasten trennt, der schafft Platz für Neues. In einer aufgeräumten und übersichtlichen Umgebung wird zudem wieder der Blick auf das Wesentliche frei.

Wer nicht nur während der Corona-Krise Ordnung im Schrank möchte, sondern auch danach, sollte sich ein System für die Kleideraufbewahrung überlegen. In aller Munde ist das Konzept von Marie Kondo, welche die Textilien fein säuberlich zusammen rollt.

Für Babette ist das jedoch nichts: „Ich mag meine Sachen ordentlich gebügelt und aufgehängt.“ Sie behält den Überblick, indem sie alle Artikel von Klein (Tops, Blusen, etc.) bis Groß (Mäntel, lange Kleider) nach Farben geordnet in den Kasten hängt. Wer übrigens glaubt, dass die Lustenauerin schon von Berufs wegen einen übervollen Schrank hat, der irrt. Babette hat einen gefestigten Stil mit vielen älteren und klassischen Stücken, der immer wieder mit neuen Trends ergänzt wird. Zu viel materieller Besitz wirkt belastend. Wer ein offenes Auge hat und ehrlich zu sich ist, wird diesen Ballast leicht ausmachen können. Babette rät, nüchtern zu analysieren, was einem steht und gefällt. „Und wenn die kleinen Läden wieder offen haben, kann man mit seinen alten Lieblingssachen losziehen und ein neues Pendant dazu finden.“

Sandra Nemetschke
Sandra Nemetschke
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