24.03.2020 16:16 |

Vorsichtsmaßnahmen

Landesgericht: Mitarbeiterin positiv getestet

Der erste Corona-Fall hat jetzt auch die Salzburger Justiz erreichet: „Die Mitarbeiterin einer Kanzlei hat uns bereits am Samstag verständigt, dass sie Symptome habe. Sie ist mittlerweile positiv getest worden und die Gesundheitsbehörden haben eine Quarantäne verfügt“, bestätigt Hans Rathgeb, Präsident des Salzburger Landesgerichtes. Als Vorsichtsmaßnahme sollen jetzt alle Kollegen, die mit der Mitarbeitern Kontakt hatten, zuhause bleiben. Auch zwei Haftrichter sind davon betroffen. Für den Gerichtsbetrieb gibt es aber keine Auswirkungen, betont Rathgeb. 

Die betroffene Kanzleikraft war zuletzt vor einer Woche im Justizgebäude, erklärt der Gerichtspräsident im „Krone“-Gespräch. Seither arbeitet auch der Großteil der Belegschaft via Home Office. Am Freitag tauchten die ersten Symptome bei der Betroffenen auf. Mittlerweile wurde sie positiv getestet. „Es wurde ermittelt, mit welchen Personen die Mitarbeiterin in Kontakt stand. Dies konnte auf vier Mitarbeiter eingeschränkt werden, darunter zwei Richter“, so Rathgeb. Die Betroffenen seien gebeten worden, zuhause zu bleiben. „Bisher sind auch alle symptomfrei.“

„Keine Auswirkungen“

Dienstlisten seien jedenfalls danach angepasst worden, eine Richterin übernimmt die anstehenden Haftprüfungsverhandlungen. Rathgeb betont: „Für den Gerichtsbetrieb gibt es keine Auswirkungen“. 

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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