24.03.2020 09:15 |

Negative Folgen

Ausgangsbeschränkung: Häusliche Gewalt nimmt zu!

Plötzlich permanent zusammen, und das auf engstem Raum: Die Corona-Krise stellt viele Paare und Familien vor große Herausforderungen! Die Polizei rechnet bereits in den kommenden Tagen mit einer Zunahme von Fällen von häuslicher Gewalt. Sonntagabend krachte es zwischen einer Klagenfurterin und einem 58-Jährigen.

Die 52-Jährige und ihr früherer Partner waren Sonntagabend in der noch gemeinsamen Wohnung aneinandergeraten.

„Im Zuge des Streites schleuderte der 58-Jährige eine Kiste für Einkäufe auf den Rücken der Frau, sodass diese gegen eine Glastür fiel“, schildert ein Ermittler. Als daraufhin die Frau ihren Ex aufforderte, die Wohnung zu verlassen, verpasste dieser der 52-Jährigen einen Stoß. „Die Frau prallte dabei mit dem Kopf gegen eine Kommode“, so der Beamte. Nach dem Streit wurde die verletzte Frau von der Rettung ins Klinikum Klagenfurt gebracht und gegen den Mann ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Er wird angezeigt.

Polizei bereitet sich vor
Die Polizei geht davon aus, dass der Aggressionspegel bei einigen in den kommenden Tagen noch steigen wird, wenn Menschen längere Zeit auf engsten Raum und rund um die Uhr zusammen sind. „Wir rechnen mit einer Zunahme der häuslichen Gewalt und wir bereiten uns darauf auch vor“, heißt es bei der Polizei.

Denn die geltende Ausgangsbeschränkung stelle vor allem bei Wegweisungen ein Problem dar, da der Abstand zu Mitmenschen auch in solchen Situationen eingehalten werden muss, um Corona-Ansteckungen zu vermeiden.

 

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