28.07.2010 11:42 |

Soldat "aufgefangen"

Flinker Wanderer rettet abstürzenden Grundwehrdiener

Am Plöckenpass im Bezirk Hermagor ist am Dienstagnachmittag ein 19-jähriger Soldat aus der Steiermark rund 30 Meter über steiles Fels- und Grasgelände abgestürzt. Der junge Mann liegt im Spital - und dass er überhaupt noch lebt, hat er wohl einem Wanderer zu verdanken, der sich in einer waghalsigen Aktion auf ihn warf und so einen weiteren Absturz verhinderte.

Der junge Grundwehrdiener war mit einer Soldatengruppe auf dem sogenannten Historischen Rundweg unterwegs. Der Bursche führte die Gruppe an, als er plötzlich stürzte und den Abhang hinunterfiel.

Rettung per Hechtsprung

Der rettende Wanderer war laut Einsatzkräften gerade unter der Unglücksstelle unterwegs. Der Mann bemerkte den Abstürzenden, rannte los und bekam den jungen Mann angeblich nach einem Hechtsprung zu fassen. Die beiden kullerten noch einige Meter den Abhang hinab und blieben kurz vor der nächsten steilen Kante liegen, so ein Polizeibeamter gegenüber kaerntnerkrone.at.

Dank des Wanderers, der beinahe mit in die Tiefe gerissen worden wäre, blieb es bei einem Absturz von "nur" 30 Metern. Der 19-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und musste mit dem Rettungshubschrauber Martin 1 ins BKH Lienz geflogen werden. Sein Retter blieb unverletzt.

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