12.08.2004 11:18 |

Arme Aliens

Pech für Aliens - Signale der Erde schwächer

Pech für Aliens: Das Leben auf der Erde wird künftig vom Weltall aus immer schwerer zu erkennen sein. Durch Abnahme von Radiowellen könnten Außerirdische die Erde leicht übersehen.
Frank Drake, Gründer des SETI-Projekts,bei dem untereinander vernetzte Computer nach Spuren außerirdischenLebens suchen, warnte jetzt im Wissenschaftsmagazin "New Scientist"vor den Folgen einer Abnahme von Radiowellen.
 
Durch Zunahme von Satelliten- und Kabelfernsehtechnikdrängen immer weniger Radiowellen von den irdischen Fernsehsendernaus ins All. Außerirdische, sollten sie denn existieren,könnten bei ihrer Suche nach bewohnten Planeten die Erdeleicht übersehen.
 
Während herkömmliche Fernsehantennen Leistungenim Megawatt-Bereich ausstrahlen, erbringen kleine Satellitenschüsselnnur einen Bruchteil dieser Strahlenleistung. Bei Kabelverbindungendringt praktisch keine nennenswerte Strahlung mehr ins All.
 
Der Zeitraum, in dem Signale von der Erde in denKosmos gelangen, würde sich auf etwa 100 Jahre begrenzen,wenn diese Strahlen in einigen Jahrzehnten endgültig unterbleiben.In den riesigen kosmischen Zeitdimensionen stellt dies einen sehrgeringer Zeitraum für potentielle Aliens dar, die Erde ausfindigzu machen.
Sonntag, 20. Juni 2021
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