06.03.2020 21:31 |

Kammer-Wahl

Wirtschaftsbund baut in Kärnten Mehrheit aus

Am Mittwoch und Donnerstag hatten 35.273 Unternehmerinnen und Unternehmer in Kärnten die Wahl, die Freitag erfolgte Auszählung erbrachte eine deutliche Bestätigung des Kurses von Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl: Er konnte laut dem vorläufigen Endergebnis den Anteil des Wirtschaftsbundes von 64,03 Prozent bei der Wahl 2015 auf nunmehr 77,3 Prozent (+13,27 Prozentpunkte) steigern.

Die Freiheitliche Wirtschaft erreichte 7,5 Prozent der Stimmen, der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband errang 6,2 Prozent, die Grüne Wirtschaft konnten ihren Wähleranteil auf 7,4 Prozent erhöhen, der Rest entfällt auf Namenslisten. Die erstmals antretenden Unos erzielten 0,9 Prozent. Durch die in vielen Fachgruppen vereinbarte Friedenswahl ergibt die Mandatsverteilung ein etwas ausgeglicheneres Bild: Hier erzielte der WB 599 Mandate (68,8 Prozent), gefolgt von der FW mit 104 Mandaten (11,9 Prozent), dem SWV (73 Mandate/8,4 Prozent), der GW (37 Mandate/4,3 Prozent) und den Unos (4 Mandate). Der Vorsitzende der Hauptwahlbehörde, Albert Kreiner, dankte allen wahlwerbenden Gruppen für den fairen Wahlkampf. Wie FW-Spitzenkandidat Günter Burger mit Verweis auf 42 gemeinsame Listen erklärte, habe man das Wahlziel erreicht und die Mandate im Großen und Ganzen gehalten: „Wir sind stolz darauf, dass wir in der politischen Großwetterlage nicht allzu viel verloren haben.“ SWV-Obmann Fredy Trey erklärte, das Ergebnis sei nicht wie erhofft, der politische Trend habe sich nicht positiv ausgewirkt. Markus Ertel von der Grünen Wirtschaft dankte allen Wählern.

Versprechen für Zusammenarbeit
Präsident Mandl bezeichnete das Wahlergebnis als eine gute Nachricht für die gesamte Kärntner Wirtschaft: „Ich freue mich in großer Demut, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer in Kärnten unserer Arbeit in den vergangenen fünf Jahren ein derart beeindruckendes Zeugnis ausgestellt haben, das ich als Vorschuss auf die kommenden fünf Jahre sehe.“

Wahlbeteigung trotz Corona stabil
Die Wahlbeteiligung konnte trotz der spürbaren Auswirkung der aktuellen Situation rund um das Coronavirus stabilisiert werden, sie betrug 28,2 Prozent nach 29,3 Prozent (2015). Der Andrang in den Wahllokalen sei spürbar geringer gewesen, konnte aber durch eine deutliche Zunahme bei den Wahlkarten annähernd ausgeglichen werden. 

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