300 neue Wohnungen

Feldkirchen steht nun am Scheideweg

Urfahr-UmgebungEine Volksbefragung fordert in Feldkirchen Ex-Vizebürgermeister Robert Gumpenberger. Die Bürger sollen dabei dem Gemeinderat eine verbindliche Grundlage liefern, ob das Riesenbauprojekt am Ortsrand realisiert werden soll. 300 neue Wohnungen würden laut Gumpenberger vieles verändern.

„Uns muss bewusst sein, dass durch ein Projekt in dieser Größenordnung der dörfliche Charakter verschwinden würde. Wir würden sehr schnell um rund 1000 Personen wachsen. Das ist ein Fünftel der jetzigen Einwohnerzahl“, ist Robert Gumpenberger, Ex-Vizebürgermeister und nun einfacher Gemeinderat in Feldkirchen, besorgt.

Noch nicht gewidmet
Am Ortsrand sollen auf einem noch nicht umgewidmeten Areal 300 neue Wohneinheiten aus dem Boden gestampft werden. Schon bald muss der Gemeinderat entscheiden, ob es dazu ein grünes Licht gibt. Davor will Gumpenberger das Volk befragen. „Es betrifft uns alle und deshalb sollen auch alle ihre Meinung kundtun.“

Offen für Befragung
Bürgermeister Franz Allerstorfer (SP) steht dem Antrag offen gegenüber. „Es laufen aber schon sehr viele Gespräche mit den Bürgern. Es gibt auch viele Vorschläge.“ Dass die Gemeinde zu schnell wachsen könnte, befürchtet er nicht. Das Projekt ist auf 30 bis 40 Jahre angelegt. „Wie viele Wohnungen gebaut werden, hängt aber nur von der Nachfrage ab!“

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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Montag, 26. Oktober 2020
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