05.03.2020 20:00 |

Testgebiet Schladming

Stromspeicher als Vorsorge für ein „Blackout“

Was tun, wenn plötzlich überall das Licht ausgeht? Schladming wurde jetzt zum Testgelände. Und es wurde eine Lösung für dieses Schreckensszenario gefunden: ein Energiespeicher auf Wasserstoff-Basis. Das Projekt wurde unterstützt vom Land, der Energie Steiermark und den Planai-Hochwurzen-Bahnen.

„Blackout“ wird ein großflächiger Stromausfall genannt. So etwas kann unterschiedliche Ursachen haben: Naturkatastrophen, Terroranschläge. Die Frage ist: Was kann man in so einem Krisenfall tun - damit eben nicht überall das Licht ausgeht?

In der steirischen Ski-Hauptstadt scheint man die Antwort darauf gefunden zu haben: Dort hat die Schladming Innovations- und Entwicklungs GmbH überschüssige Energie aus Fotovoltaik-Anlagen in Wasserstoff umgewandelt. Wasserstoff eignet sich perfekt als Energiespeicher: Es verursacht keine schädlichen Emissionen und kann auch langfristig - mit vernachlässigbaren Verlusten - Energie speichern.

Ein solcher Speicher hat eine Kapazität von mindestens 300 Kilowattstunden. Wenn man mehrere zusammenhängt, kann das Speichervolumen um ein Vielfaches erhöht werden - damit ist bei einem „Blackout“ die längerfristige Versorgung mit Strom sichergestellt.

Weitere Einsatzmöglichkeiten
Die neue Wasserstoff-Technologie ist nicht nur im Krisenfall nützlich. Sie kann zum Beispiel als „Notstromaggregat“ für die Planai-Bergbahnen eingesetzt werden. Oder zur „grünen“ Beschneiung der Pisten. Und auch im Haushalt, in der Hotellerie und in der Landwirtschaft könnte sie nützlich sein.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter
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