04.03.2020 13:00 |

Sozialberufe

An fünf Tagen wird gestreikt

Die Zeit der Warnstreiks der Sozialberufe ist vorbei – jetzt kommen echte Streikmaßnahmen. Denn auch die siebtes Verhandlungsrunde wurde ohne Ergebnis abgebrochen. In Salzburg wurden zum Teil Angehörige von Pflegebedürftigen schon informiert, denn an fünf Tagen im März müssen sie sich selber um ihre Angehörigen kümmern.

„Es gab zwar eine Annäherung bei den Verhandlungen, aber ein Ergebnis gibt es noch nicht“, sagt Salzburgs Gewerkschaftschef Gerald Forcher. Wie berichtet, fordert die Gewerkschaft eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Vor der nächsten Verhandlungsrunde am 26. März wird es daher an fünf Tagen zu Protesten und Streiks kommen. Den Beginn machen drei große Demos in Wien, Graz und Linz am 10. März. Salzburgs Angestellte aus den Sozial- und Pflegeberufen werden sich in Linz beteiligen. Eine eigene große Demo ist für den 20. März in Salzburg geplant. Weiters wird es am 12., 24. und 25. März zu zusätzlichen Streiktagen kommen. Die Auswirkungen werden Betroffene stark spüren. „Während der Streiks kann es dazu kommen, dass sich Angehörige selbst um die Betreuung oder Pflege kümmern müssen“, so Forcher. Einen Notdienst für die Grundversorgung wird es aber geben.

Felix Roittner

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