05.03.2020 09:00 |

krone.at-Gewinnspiel

Kultiges Brettspiel „Catan“ feiert 25. Jubiläum

„Catan“ ist eines der bekanntesten Spiele der Welt. In 25 Jahren wurde das Spiel inklusive seiner zahlreichen Erweiterungen mehr als 30 Millionen Mal verkauft, in über 40 Sprachen übersetzt und in über 70 Ländern verlegt. Einfache Spielregeln, Spannung und Würfelglück haben „Catan“ zum erfolgreichsten Strategie-Brettspiel der Welt gemacht. „Es ist ein sehr kommunikatives und friedliches Spiel. Man zerstört nicht, sondern baut auf und muss andere Spieler überzeugen können“, ist Erfinder Klaus Teuber stolz auf sein Brettspiel. Neben Erweiterungen und Sondereditionen - auch Wien ist hier vertreten - bieten heute auch Kartenspiele, Computerspiele und Apps weiteren Spielespaß. krone.at gratuliert dem kultigen Spiel zum 25. Jubiläum und verlost drei Exemplare von „Catan“.

Das Spiel, das 1995 beim Stuttgarter Verlag Franckh Kosmos erschienen ist, besticht durch seine vielfältigen Möglichkeiten, da das Spielfeld variabel ist. Catan, das ist ein malerisches Eiland inmitten eines unbekannten Ozeans. Drei oder vier Spieler wollen es besiedeln und möglichst viel von den vorhandenen Naturschätzen für sich gewinnen. Diese Rohstoffe sind erforderlich, um Siedlungen und Städte zu gründen, wofür es Punkte gibt. Sieger ist, wer zuerst zehn Punkte erreicht.

Zu Beginn wird die Insel gemeinsam aus sechseckigen Legeplättchen nach dem Zufallsprinzip „gebaut“, darauf werden spiralförmig einzelne Felder mit Zahlenchips belegt. Diese - etwa Ackerland oder Gebirge - haben somit unterschiedliche Wertigkeiten, die für den weiteren Spielverlauf wichtig sind. Beim Errichten von Siedlungen an den Schnittpunkten der Felder tut man sich umso leichter, je „wertvollere“ Felder sie umgeben. Da wird einmal Erz gegen Lehm getauscht, ein anderes Mal profitiert man von Wertungen, die nach jedem Zug ausgelost werden, für die man weitere Rohstoffe erhält.

Was reichlich komplex klingt - ist es auch. Dennoch findet auch Otto Normalverbraucher überraschend schnell ins Spiel. Hilfreich ist dabei eine innovative Regel: Beim ersten Mal werden die Spieler in ein großteils vorgegebenes Probespiel eingeführt, für dessen Anleitung samt Illustrationen man nur mit einem einzigen Blatt auskommt.

„Kommunikatives und friedliches Spiel“
Ein großer Pluspunkt ist, dass es - entgegen den meisten Eroberungsspielen - ohne kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Spielern auskommt. „Es ist ein sehr kommunikatives und friedliches Spiel. Man zerstört nicht, sondern baut auf und muss andere Spieler überzeugen können“, sagt „Siedler“-Erfinder Klaus Teuber, der mit „Die Siedler von Catan“ vor 25 Jahren eine neue Form des Gesellschaftsspiels geschaffen hat, die für die gesamte Spielebranche beispielgebend wurde. Würfelglück spielt eine Rolle im Spiel, doch weil es auch aufs Feilschen ankommt, glaubt Teuber, dass sich die besten Taktiker langfristig durchsetzen. Selbst wenn die erprobtesten Strategien kaum vor einzelnen Niederlagen schützen.

Entworfen wurden „Die Sielder von Catan“ übrigens nicht auf dem Reißbrett. Vielmehr erzählte Teuber damals mit seiner im engsten Familienkreis entstandenen Spielidee die Geschichte einer Insel, die in der Wikingerzeit, etwa 850 nach Christus, zu besiedeln ist. Aus einer Spieletrilogie mit dem Arbeitstitel „Kolonisation“ entwickelte sich in kurzer Zeit das monothematische Brettspiel „Die Siedler“. Da kurz vor der Markteinführung 1995 ein namensgleiches Computerspiel erschienen war, wurde der Titel in „Die Siedler von Catan“ erweitert. Der Name Catan wurde aus einer Auswahl von zehn Phantasienamen aus phonetischen Gründen gewählt. Dass dieser auch international zu verwenden ist, schien bei einer Erstauflage von 3000 Exemplaren noch nicht bedeutsam.

Bereits bei der Spielwarenmesse 1995 war die Erstauflage verkauft und nach der Auszeichnung als „Spiel des Jahres“ erreichte „Die Siedler von Catan“ bis dato unbekannte Verkaufszahlen für ein Gesellschaftsspiel dieser Art. Dass die Spielidee kein „One-Hit-Wonder“ bleibt, sondern viel Potenzial birgt, wurde Teuber und dem Kosmos-Verlag schnell bewusst. Aus dem ursprünglichen Hit-Spiel sind in den vergangenen 25 Jahren Varianten, Editionen und Szenarien entstanden, mit dem sich das Basisspiel erweitern lässt, aber auch Spielvarianten für zwei Spieler oder Kartenspiele. Sammlerwert hat das 2000 erschienene „Die Siedler von Catan - Das Buch zum Spiel“ mit Spielmaterial, Szenarien und Varianten, die auf Anregung der Fans entstanden sind. Die stark emotionale Bindung der Fans drückt sich auch bei Landes-, Europa- und Weltmeisterschaften deutlich aus.

Wissenswertes und Kurioses
Seit einigen Jahren wird „Catan“ auch in Hollywood und im Silicon Valley immer beliebter. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg spielt es, Reid Hoffmann (Mitbegründer von LinkedIn) verwendet es in Vorstellungsgesprächen, Das Schauspieler-Paar Kirsten Bell und Dax Shepard spielen lieber eine Runde „Catan“ statt auf Partys zu gehen, Mila Kunis liebt es und Elizabeth Banks auch. Einen Weltrekord stellten „Catan“-Fans am 10. Oktober 2015 auf der Brettspielmesse in Essen auf: 1040 Spieler spielten gemeinsam an einem fast 500 Meter langen Spielbrett. Die jüngsten „Spieler“ waren dabei gerade mal einige Monate alt.

Jeder kennt das Bild der großen Sonne vor rotem Hintergrund - doch geht sie eigentlich auf oder unter? So genau weiß das selbst Erfinder Klaus Teuber nicht. Geprägt hat das Erscheinungsbild übrigens Reiner Müller, ehemaliger Spieleredakteur bei Kosmos. Inspiriert wurde er von einem Werbeplakat zum Musical „Miss Saigon“, an dem er in Stuttgart oft vorbeifuhr …

Eine Runde „Catan“ dauert zwischen einer und zwei Stunden. Das Spiel kommt Taktikern und Menschen mit einem ausgeprägten Sinn für‘s (Ver-)Handeln entgegen. Das Brettspiel ist im Fachhandel und online beim Kosmos Verlag erhältlich.

krone.at verlost rechtzeitig zum 25. Jubiläum des Kultspiels drei Exemplare von „Catan“!

Das Gewinnspiel ist bereits beendet. Vielen Dank für die Teilnahme!

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