19.07.2010 19:07 |

Schwestern genervt

"Macheten-Mann" sorgt auch in der Klinik für Ärger

Eine schwer verletzte Polizistin, ein ganzes Haus in Angst und Schrecken, traumatisierte Opfer - die Bilanz nach der Macheten-Attacke am vergangenen Mittwoch in der Wiener Leopoldstadt. Doch selbst in der Klinik will der tatverdächtige Lazaros V. (43) offenbar keine Ruhe geben - jetzt sorgt er für Ärger bei Krankenschwestern und Ärzten.

"Alle drei Minuten läutet er nach den Schwestern, beschwert sich über die Behandlung, ist hochnäsig und spielt auch noch den Hobby-Mediziner", schildert ein diensthabender Arzt, der anonym bleiben möchte. Das ganze Personal sei mit den Nerven schon am Ende. Jetzt möchte sich Lazaros V. (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) auch noch in ein anderes Krankenhaus verlegen lassen.

Die unmittelbar Betroffenen vom Tatabend - der 43-Jährige wurde selbst, wie berichtet, von drei Polizeikugeln niedergestreckt - sind immer noch schwer traumatisiert. Sanitäter und Opfer Turgut K.: "Ich kann nachts nicht mehr schlafen. Die Beamtin und ich kamen völlig schuldlos zum Handkuss!"

von Michael Pommer und Gregor Brandl, Kronen Zeitung

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