29.02.2020 10:30 |

Wohnhaus in Parsch

Sturm „Bianca“: Problemdach ist eine windige Sache

Schon wieder mussten Floriani in die Fürstallergasse in Parsch ausrücken: Sturm „Bianca“ riss am Donnerstag Teile des provisorischen Daches eines Mehrparteienhauses weg. Bereits zuvor war das Dach Opfer von Windböen geworden. Die Stürme „Sabine“ und „Yulia“ hatten jeweils 300 Quadratmeter Blech weggefegt.
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Zum dritten Mal innerhalb von 16 Tagen beschädigten Windböen das Dach des Hauses in der Fürstallergasse 8. Die Berufsfeuerwehr rückte noch am Donnerstag gegen 23 Uhr aus. „Der Wind riss Teile von dem provisorischen Dach weg, das wir bei den letzten Einsätzen fixiert haben“, erzählt der stellvertretende Branddirektor Werner Kloiber. Er und seine Kollegen dichteten es wieder mit einer Plane und Holzlatten ab. „Wir konnten den Einsatz vor dem Höhepunkt des Sturms abschließen“, erklärt Kloiber. Laut dem Vize-Feuerwehrchef nieselten deswegen nur einige wenige Regentropfen von oben in das Haus hinein.

Stimmung unruhig im Haus
Am 11. Februar und amMontag hatten Sturm „Sabine“ sowie „Yulia“ bereits jeweils 300 Quadratmeter des Daches weggeblasen. Der Bauträger Salzburg Wohnbau will am Dienstag mit der Sanierung des Daches starten. „Der Auftrag an den Dachdecker ist schon vergeben“, erklärt Chef Roland Wernik. „Wir bemühen uns wirklich“ – auch weil die Stimmung in dem Haus mit 25 Wohneinheiten laut Wernik bereits unruhig geworden sei. Die drei Sturm-Einsätze der Feuerwehr seien schlicht dem Alter des Daches geschuldet. „Es wurde 1968 gebaut. Der Wind hat jetzt nur die Sanierung beschleunigt“, versichert Wernik.

Insgesamt blieb Salzburg jedoch verschont von „Bianca“. „Meistens wurden wir wegen umgestürzten Bäumen gerufen, die auf Autos fielen oder Straßen blockierten“, berichtet Berufsfeuerwehrmann Stefan Krakowitzer. 600 Feuerwehrleute rückten im Land zu rund 100 Einsätzen aus.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
Stephanie Angerer
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