18.07.2010 11:41 |

Fußball-Bundesliga

Bullen spielen zum Auftakt gegen Kapfenberg nur 0:0

Meister Red Bull Salzburg ist nur mit einem torlosen Remis gegen Kapfenberg in die Fußball-Bundesliga-Saison 2010/11 gestartet. Vier Tage nach dem 5:0-Heimsieg im Champions-League-Qualifikations-Hinspiel der zweiten Runde gegen HB Torshavn enttäuschte die Stevens-Elf schwer, allen voran Solo-Stürmer Roman Wallner, der deshalb bereits in Minute 58 ausgetauscht wurde. Kapfenberg bot dagegen eine gute Leistung und hatte zudem bei einem Stangen-Kopfball Pech.

In beiden Startformationen befanden sich jeweils vier Neuerwerbungen - Mavric, Sharifi, Taboga und Kröpfl bei den Kapfenbergern beziehungsweise Tremmel, Mendes, Jantscher und Zarate beim Titelverteidiger, der sich im ersten Meisterschaftsspiel extrem schwer tat. Am Ende standen die Salzburger erstmals seit der Saison 2005/06 (1:3 gegen den GAK) in einem Auftaktspiel ohne vollen Erfolg da.

Hundertprozentige Chancen ausgelassen
Die erste Hälfte brachte nur wenig Chancen. Kapfenberg-Stürmer Alar setzte einen Kopfball nach Felfernig-Flanke knapp neben das Tor, auf der Gegenseite vernebelten die Salzburger gleich zwei Hundertprozentige: Zuerst scheiterte Zarate nach schwerem Schnitzer von Abwehrspieler Mavric im 1:1-Duell mit Torhüter Wolf (22./drüber), drei Minuten später vergab Leitgeb nach Idealflanke von Wallner per Kopf (25./drüber). In Minute 43 hatten die Gäste dann Riesenglück, als Mavric nach einem Sencar-Corner an die Stange köpfelte, und am Ende der Nachspielzeit traf Kröpfl nach Doppelpass mit Hüttenbrenner das Außennetz.

Bullen nur einmal gefährlich
Die zweiten 45 Minuten verliefen dann noch ereignisloser. Kröpfl scheiterte nach Pavlov-Pass aus guter Position an Goalie Tremmel (59.), und auch die Salzburger sorgten nur noch einmal für Gefahr: Schwegler tankte sich auf der rechten Seite durch, doch sein Stanglpass vorbei am herauseilenden Wolf landete bei Mavric (66.). In der 79. Minute ging Leitgeb nach einem Kontakt mit Sharifi im Strafraum zu Boden, doch die Pfeife von Schiedsrichter Einwaller blieb stumm. In der Nachspielzeit scheiterte Cziommer zweimal mit Weitschüssen an Wolf (91., 93.), damit blieb es beim torlosen Remis.
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