Außergewöhnlicher Job

„Ich behandle Babys mit Shiatsu-Praktiken“

Bella Baruch ist diplomierte Shiatsu Praktikerin. Doch die Wienerin behandelt nicht nur Erwachsene, sondern auch Babys. „Shiatsu ist eine japanische Behandlungsmethode, die mit Drucktechniken arbeitet und die Kleinsten mit einem sanften und zugleich moderaten Druck auf den Meridianpunkten fördert. Dadurch werden die Kleinsten in Ihrer Entwicklung gefördert, motorisch, sensorisch und energetisch“, erklärt Bella Baruch City4U im Gespräch über ihren außergewöhnlichen Job.

Die Wienerin und diplomierte Shiatsu Praktikerin, Bella Baruch, beschäftigt sich bereits seit der Geburt ihres Sohnes vor acht Jahren mit dieser japanischen Behandlungsmethode: „Naturheilmethoden werden bei uns in der Familie seit mehreren Generationen angewendet. Meine Ur-ur-Großmutter wurde 112 Jahre alt und heilte ihre Blindheit selbst mit Kräutermischungen. Da war sie bereits 102 Jahre alt.“ Eigentlich wollte sie Shiatsu bei Erwachsenen anwenden. „Während meiner Ausbildung durfte ich meinen neugeborenen Sohn immer mitnehmen. Alle waren stets begeistert wie ausgeglichen er war. Eines Tages fragte mich mein Shiatsu-Lehrer Alfred Müller, ob ich dieses Wissen nicht weitergeben möchte. So kam ich schließlich zum Baby-Shiatsu, wofür ich eine eigene Ausbildung abgeschlossen habe“, berichtet die Wienerin.

„Baby-Shiatsu ist eigentlich Familien-Shiatsu“, betont Baruch. „Eltern wollen meist nicht nur Shiatsu-Griffe für ihre Babys lernen. Sie wollen viel mehr wissen. Die Eltern erhalten auch nicht nur Behandlungstipps für die Kleinsten, sondern auch für ältere Geschwister, den Partner und sich selbst. So wird also die ganze Familie durch Shiatsu-Methoden gestärkt und mit Tipps und Tricks für den Alltag ausgestattet.“ Die Stunden sind so konzipiert, dass der Shiatsupraktiker den Eltern die richtigen Griffe lehrt, damit diese sie dann täglich zuhause anwenden können.

Baby-Shiatsu kann man bereits ab dem ersten Lebenstag anwenden. „Gerade die ersten 18 Monate sind für die Entwicklung eines Kindes am wichtigsten. Diese Zeit ist prägend für das gesamte Leben“, weiß die 42-Jährige. Beim Baby-Shiatsu wird mit sanften, achtsamen Drucktechniken gearbeitet. „Es wird entlang von Meridianen behandelt. Meridiane sind Energiebahnen, die für unser Gleichgewicht sorgen, in körperlicher, emotionaler und seelischer Hinsicht. Die sanften Drucktechniken stimulieren die bei den Babys noch nicht ausgereiften Energiebahnen. Ziel ist es, dadurch einen anstehenden Entwicklungsschritt zu unterstützen. Außerdem kann mit Baby-Shiatsu Krankheiten vorgebeugt werden. Themen wie Blähungen, Zahnen oder Schlafprobleme werden besser bewältigt“, beschreibt Baruch.

Die Reaktionen der Babys seien jedes Mal aufs Neue faszinierend, sagt die Wienerin. „Es ist erstaunlich, wie gut Babys nonverbal kommunizieren. Auf die richtigen ,Glücksgriffe‘ reagieren die Babys auch immer. Ein zufriedenes Baby reagiert dann bei einer Bauchlage mit einem Lächeln und kommentiert eventuell mit intensivem ,Blabbern‘ und das obwohl es noch vor kurzer Zeit nur mit lautem Jammern am Bauch gelegen ist.“ Eine Herausforderung für Baruch ist, wenn Kinder mit einer besonders starken Entwicklungsverzögerung zu ihr kommen. „Diese Kinder beschäftigen mich dann immer sehr. Doch die schönen Erlebnisse überwiegen: „Zum Beispiel wenn ein Baby nach der ersten Stunde gleich zum ersten Mal die ganze Nacht durchschläft. Oder wenn eine Kleine, die es gehasst hat am Bauch zu liegen, genau das gerne tut.“

Die Erstbehandlung Baby-Shiatsu bei Bella Baruch kostet 60 Euro. Jede weitere Behandlung 40 bis 50 Euro. Daneben bietet sie auch Kinder-Shiatsu, Shiatsu, Shonishin (Baby- und Kinderakupunktur) und Faszien-Yoga an. 

Februar 2020

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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