15.07.2010 19:04 |

300.000 Euro Schaden

Nach Rammbock-Coups: Bandenchef in Italien verhaftet

Insgesamt zehnmal soll der 28-Jährige mit gestohlenen Autos in Geschäfte in Wien gerast sein und diese geplündert haben. Der Gesamtschaden beträgt mehr als 300.000 Euro. Jetzt, rund eineinhalb Jahre nach den Coups, klickten für den gebürtigen Rumänen Marian G. in dessen Wohnung in Cagliari (Sardinien) die Handschellen.

Der Modus Operandi war stets derselbe: Mit gestohlenen Autos rasten die Täter in Auslagen und plünderten die Geschäfte. Im Visier der Rammbock-Bande: Elektrofach- und Pelzgeschäfte. Insgesamt zehn Coups in Wien im Zeitraum von Juni 2007 bis Dezember 2008 sollen auf deren Konto gehen.

Jetzt ging der mutmaßliche Hauptverdächtige in der sardischen Hauptstadt Cagliari ins Netz. Eine italienische Spezialeinheit stürmte die Wohnung des 28-jährigen Rumänen Marian G. und nahm ihn fest.

von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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