17.02.2020 10:15 |

Weniger Zuseher

„Hupo“ Neuper wirft am Kulm noch lange Schatten

Das Skiflug-Wochenende am „neuen“ Kulm ist zu Ende. Christoph Prüller zieht nach der Premiere als OK-Chef Bilanz. Klar ist: Die Nachfolger von Hubert Neuper müssen kleinere Brötchen backen, der Traum von einem Nacht-Skifliegen bei Flutlicht lebt aber weiter.

Wie man es auch dreht und wendet; Sieg von Stefan Kraft am Sonntag hin, Sonnenschein her - am langen Schatten von Hubert Neuper führt am Kulm kein Weg vorbei. Die Fußstapfen, die der langjährige OK-Chef mit seinem Abgang hinterließ sind riesig.

Insgesamt knapp 20.000 Zuseher
12.500 Fans am Samstag, 6800 Fans am Sonntag! Die offiziellen Zuschauerzahlen der diesjährigen Flug-Shows führen unweigerlich zu Vergleichen mit den ungleich publikumsträchtigeren Veranstaltungen unter der Regie von Hupo Neuper.

„Damit müssen wir leben!“ zuckte Christoph Prüller nach seiner Premiere als OK-Chef am Sonntag mit den Schultern. Um 12.50 Uhr war da nicht nur die sportliche Entscheidung gefallen, auch Prüller zog schon zufrieden Bilanz.

„Eine schwarze Null“
„Wirtschaftlich sollte sich zumindest eine schwarze Null ausgehen.“ Die Rückmeldungen vom ÖSV und den Besuchern seien durchwegs positiv gewesen. Die kleinere Veranstaltungsvariante habe man ganz bewusst gewählt. Prüller: „Wir tun das, was wir können. Die realistischen Ziele, die wir uns gesetzt haben, haben wir erreicht.“

Sportlich könnte es schon im nächsten Jahr auf höchster Ebene weitergehen. „Die Hoffnung, dass wir beim anstehenden FIS-Congress mit dem Februar-Termin wieder in den Weltcup-Kalender aufgenommen wird, lebt noch.“ In Sachen Rahmenprogramm, das zu Neupers Zeiten bekanntlich immer opulent ausgefallen ist, backen Prüller und Co. viel kleinere Brötchen.

Der Traum vom Nacht-Skifliegen
Was die Infrastruktur betrifft bleibt die Liste der Wünsche aber lang. Beispiel gefällig? „Ein Nacht-Skifliegen bei Flutlicht wäre natürlich ein Traum“

Was die Finanzierung betrifft bräuchte es - wie schon beim jüngsten Umbau - wieder die öffentliche Hand. Sportlandesrat Christopher Drexler: „Wir stehen hinter dem Projekt Kulm. Aber jetzt mal langsam, weitere Schritte kommen in Abstimmung mit dem ÖSV.“

Thomas Bauer
Thomas Bauer
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