Um Erde zu retten

Mann möchte, dass Menschheit sich selbst ausrottet

Der 72-jährige Amerikaner Les Knight ist der Gründer des „Voluntary Human Extinction Movement“. Eine Gruppe, die sich für das Aussterben der Menschen einsetzt, um unseren Planeten zu retten. Denn erst wenn der Homo Sapiens nicht mehr auf der Erde lebt, kann diese sich erholen und der Klimawandel gestoppt werden, glaubt der Lehrer. Damit das auch geschieht, ruft er dazu auf, sich nicht fortzupflanzen, damir der Mensch schließlich ausstirbt.

Die Angst vor dem Klimawandel kann für manche Menschen schlimme Ausmaße annehmen. So kann sich daraus zum Beispiel eine Angststörung entwickeln. Eine gesunde Angst hilft uns jedoch, das Problem zu fokussieren und über Lösungen nachzudenken. Letzters macht auch der Amerikaner Les Knight. Bereits in den 1970er-Jahren gründete der Lehrer das „Voluntary Human Extinction Movement“ (VHEM). Eine Gruppe, die sich für die Ausrottung des Menschen zum Schutz der Erde einsetzt.

Was bizarr klingt, ist für den 72-Jährigen jedoch eine logische und notwendige Konsequenz unseres fahrlässigen Handels der letzten Jahrhunderte und die einzige Chance, die Erde zu retten. Denn mittlerweile ist klar, dass die Menschen die Hauptverursacher der drohenden Klimakatastrophe sind. Wären wir also nicht mehr da, könnte sich die Erde erholen. Laut Knight würde unser Planet dafür drei bis zehn Milllionen Jahre brauchen.

Um sein Ziel der Auslöschung der Menschheit zu erreichen, ist der Amerikaner zum Glück nicht zu allem bereit. Er würde keinen Massenmord begehen oder Leute überreden, sich selbst umzubringen. Seine simple Lösung lautet nämlich: Ein Ende der Fortpflanzung. Aus diesem Grund hat er sich bereits als 25-jähriger Student einer Vasektomie unterzogen - um mit gutem, kinderlosen Beispiel voranzugehen. Bereut hat Knight seine Entscheidung bis heute noch nicht. Knight glaubt zwar nicht, dass viele Menschen seinem drastischen Beispiel folgen, hofft jedoch trotzdem auf ein Umdenken. 

Februar 2020

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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