13.02.2020 21:26 |

31-Jähriger bereut

Böller in Haltestelle gezündet: Täter ausgeforscht

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte ein 31-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach-Land als mutmaßlicher Täter ausgeforscht werden, der am 14. September 2019 einen Böller in einem Abfalleimer einer Postbus-Haltestelle in Spittal/Drau gezündet hatte. Der Mann bereut seine Tat und will für den Schaden aufkommen.

Bei der Einvernahme gab der 31-Jährige an, dass er den „Kracher“ seit einer Geburtstagsfeier in seinem Besitz gehabt habe. Um ihn loszuwerden, hat er dann ohne besonderen Grund den Böller in der Haltestelle gezündet. Er bereue den Vorfall und wolle den Schaden finanziell begleichen.

Der Vorfall hatte sich - wie berichtet - am 14. September 2019 zwischen 2.15 und 2.30 Uhr ereignet. Der Abfalleimer wurde durch die Zündung zerrissen und das Dach sowie die Verglasung der Haltestelle schwer beschädigt. Laut Aussage des damals alarmierten Entschärfungsdienstes handelte es sich um einen in Österreich nicht zugelassenen pyrotechnischen Artikel mit einem Durchmesser von etwa 60 Millimeter und einer geschätzten Füllmenge - laut Beschädigungsbild - von 50 bis 75 Gramm.

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