10.02.2020 15:15 |

Maßnahmen nötig

Das Land verdrängt den Hintersee immer weiter

Im Sommer 2019 schlug der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Teufl Alarm: Der Hintersee verlandet. Ein Köpfler in den beliebten See sei in diesen Zeiten nicht mehr möglich. Das Land versprach Maßnahmen. „Es ist noch nichts passiert“, so Teufl. Die Arbeiten laufen langsamer an als geplant.

Ein dringlicher FPÖ–Antrag gegen die zunehmende Verlandung des Flachgauer Hintersees wurde im Landtag vergangen Juli einstimmig angenommen. „Nach einer Begehung wurde ein umfassender 9-Punkte-Aktionsplan erarbeitet“, so Andreas Teufl (FPÖ) und fügt hinzu: „Seither hat sich nicht viel getan.“ Er selber habe sich in der vergangenen Woche ein Bild direkt vor Ort gemacht.

Der ressortzuständige Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP) beschwichtigt: „Leider ist es etwas langsam angelaufen und der Prozess verzögert.“ Zum Beispiel gab es noch einige Fragen bei der Schotterentnahme und deren Weiterverwertung. Derzeit stimmen sich die unterschiedlichen Abteilungen ab und ermitteln den genauen Status quo. „Die Maßnahmen sind im Laufen“, so Schwaiger. Teufl will aber nicht locker lassen. Zu wichtig ist das Gebiet als Ausflugziel. „Wenn wir weiter zuschauen, dann wird vom Hintersee bald nicht mehr viel übrig sein“, so der Freiheitliche, der auch Hotelier in Faistenau ist. Mit der Schließung des Skigebiet Gaißau-Hintersee hat er schon eine Attraktion in der Region verloren.

F. Roittner

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