Kampf gegen Endlager

In Temelín kommen pro Jahr 36 Tonnen Atommüll dazu

Im südböhmischen Atomkraftwerk Temelín, das heuer 20-jähriges „Betriebsjubiläum“ feiern wird, kommen jedes Jahr 36 Tonnen frischer Atommüll dazu, ist dem „World Nuclear Waste Report 2019“ zu entnehmen. Oberösterreich kämpft weiter dagegen, dass dieser strahlende Müll in unserer Grenznähe landet.

In Oberösterreich kämpft unter anderem noch immer das Anti-Atom-Komitee gegen die grenznahe Atomgefahr; Geschäftsführer Manfred Doppler und Obmann Alfred Klepatsch trafen sich dieser Tage deshalb mit OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr. Für diese steht Temelín ohnehin weiter auch auf der landespolitischen Tagesordnung: „Oberösterreichs Kampf gegen die unsaubere Kernenergie ist ein gemeinsamer und stetiger Kraftakt aller in unserem Land und verlangt unsere ständige Aufmerksamkeit“, bekräftigt sie. Das gilt natürlich auch für die Atommüll-Frage.

„Strahlung macht an keinen Grenzen halt“
„Die Verhinderung eines Endlagers gehört neben dem steten Eintreten gegen Laufzeitverlängerungen und Subventionierungen zu unseren Anliegen. Strahlung macht an keinen Grenzen halt, daher müssen wir weiter unsere gesamte Anstrengung in eine europäische Lösung und einen gemeinsamen Atomausstieg investieren“, sagt Kirchmayr. Für die Anti-Atom-Kämpfer aus der Zivilgesellschaft ist die Politikerin voll des Lobes.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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Samstag, 19. September 2020
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