Urteil nach Überfall

10 Jahre Haft sind Anklägerin nicht streng genug

Mit strengen Strafen endete der Prozess nach einem gescheiterten Raubüberfall auf einen Geldtransport in Wels. Zwei Tschetschenen, 29 und 31 Jahre alt, wurden zu je zehn Jahren Haft verurteilt. 

Der Staatsanwältin war das noch immer zu milde. Sie legte Berufung gegen das Urteil, das damit nicht rechtskräftig ist, ein. Die geständigen Angeklagten hatten ihre Waffen als Spielzeugpistolen beschrieben. Dem widersprach ein Sachverständiger: Die einer Polizeiwaffe nachgebauten Revolver könnten genauso mit Patronen geladen werden und fallen deshalb unter das Waffengesetz. Nicht geklärt wurde, wer der dritte Räuber ist. Ihm haben seine Komplizen im Prozess die Hauptschuld zugeschoben.

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Sonntag, 23. Februar 2020
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