10.07.2010 18:04 |

In Tscheppaschlucht

Wanderer von Stein auf dem Kopf getroffen

Bei einer Wanderung in der Tscheppaschlucht in der Gemeinde Ferlach (Bezirk Klagenfurt-Land) ist am Samstag ein 50-jähriger Beamter aus Deutschland von einem Stein am Kopf getroffen und verletzt worden. Der Mann musste nach der Erstversorgung erst zirka 200 Meter in die Schlucht gebracht werden, bevor er von dort mittels Seil vom Rettungshubschrauber geborgen werden konnte.

Der Beamte wanderte mit seiner Familie gerade durch die Schlucht, als er unterhalb der sogenannten "Hohen Brücke" von dem rund vier Zentimeter großen Stein getroffen wurde. Der Verletzte wurde ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

200-Kilo-Steinplatte auf Bein
Schwer verletzt wurde ein 42-jähriger Zimmerer aus Napplach (Bezirk Spittal) bei einer Wanderung im Reißeckgebiet. Unter seinem Fuß hatte sich plötzlich eine Steinplatte, die dann auf seinem rechten Bein zum Liegen kam. Das Bein des Zimmerers wurde unter der zirka 200 bis 300 Kilogramm schweren Steinplatte eingeklemmt, er schaffte es jedoch selbst, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Seine Hilferufe wurden schließlich von einem 25-jährigen Pflegehelfer aus Obermillstatt erhört, der mit seiner Familie in der Gegend unterwegs war. Dieser verständigte dann die Rettung. Der Verletzte wurde schließlich vom Rettungshubschrauber geborgen und ins Krankenhaus nach Spittal geflogen.

150 Meter abgestürzt
Eine 50-jährige Verkäuferin rutschte bei einer Wanderung im Bereich des Geiselkopfes in Mallnitz (Bezirk Spittal) auf einem Stein aus und stürzte rund 150 Meter ab. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Die Frau wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Spital nach Lienz geflogen.

Symbolbild aus der Tscheppaschlucht
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