07.02.2020 11:07 |

Experte erklärt

ÖAMTC warnt: „Straßenglätte nicht unterschätzen“

Autofahrer sollten die Gefahr durch Blitzeis auch bei Plusgraden nicht unterschätzen, warnt der Autofahrerklub ÖAMTC. Allein im Jahr 2018 ereigneten sich in Österreich auf Schnee, Schneematsch und Glatteis 1586 Unfälle mit Personenschaden. Die traurige Bilanz: 2108 Personen wurden verletzt, 14 verloren ihr Leben.

1586 Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich 2018 auf Österreichs Straßen bei Schnee, Schneematsch und Glatteis. Dabei wurden nicht nur 2108 Personen verletzt, 14 Lenker verloren auch ihr Leben. Grundsätzlich ist es laut ÖAMTC schwierig, glatte Fahrbahnen rechtzeitig wahrzunehmen, denn die Eisschicht sei nicht immer zu erkennen und könne sehr plötzlich auftreten. Nebel und Raureif auf Bäumen könnten jedoch Hinweise sein, dass Blitzeis droht. „Vor allem im Bereich von Brücken, Waldschneisen, Kuppen, Bächen und Flüssen sollte man grundsätzlich vorsichtig fahren“, meint Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Er rät auch bei winterlichen Plusgraden im niedrigen Bereich zu vorausschauender Fahrweise und angepasstem Tempo. Man sollte sich keinesfalls hetzen lassen.

„Kommt ein Autolenker trotz aller Vorsicht ins Schleudern, sollte er bremsen, auskuppeln und in die gewünschte Fahrtrichtung lenken. Wichtig ist in die Richtung zu blicken, in die man fahren möchte - denn wohin man blickt, lenkt man auch“, erklärt Frisch. Viele Autos sind bereits mit modernster Sicherheitselektronik ausgestattet. „Aber auch Fahrzeuge mit ABS und ESP unterliegen den Grenzen der Physik. Das sollte man sich immer vor Augen halten“, so Frisch.

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