06.02.2020 15:00 |

Eine Lösung muss her

Warten auf Taxitarife: Der Kampf um die Preise

„Er steht in der Költ‘n und woat auf a Taxi, oba es kummt net“ - heißt es im bekannten Lied. Noch länger aber warten Branche und Kunden in Wien auf die neuen Taxitarife. Die Frage: Wird die neue Preisgestaltung Konkurrent Uber killen?

Die aktuelle Situation kurz zusammengefasst: Ab September werden Taxis und Mietwagenanbieter zu einem Gewerbe zusammengelegt. Dann gibt es entweder einen einheitlichen Tarif (was Billigkonkurrent Uber so gar nicht gefällt), oder der freie Markt bestimmt über den Preis (was das Taxigewerbe wiederum stört).

Studie lässt auf sich warten
Die Höhe des Tarifs ist nämlich Ländersache, am Ende wird er vom jeweiligen Landeshauptmann bestimmt. Doch bevor Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) einen solchen verkünden kann, hat die Stadt Wien eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis hat sich verzögert, wie es heißt, aus dem dafür zuständigen Ressort von Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (ebenfalls SPÖ) heißt es: „Wir rechnen damit, dass die Studie in den kommenden zwei Monaten fertig ist.“ Und: „Danach wird es wieder Verhandlungen mit allen Beteiligten wie Uber und der Taxi-Innung geben.“

Die Fahrtrichtung, die der Stadtrat einschlagen will, ist diese: Es wird Veränderungen geben, aber gerade auch in Hinblick auf neue Modelle wie etwa Taxi-Sharing soll es eine Lösung geben, mit der alle leben können - am Ende auch Uber. Die Erfahrung aber zeigt: Billiger ist es für die Kunden in den seltensten Fällen geworden.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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