09.02.2020 08:00 |

Blauer Blitz

Kult-Igel: Jetzt Fan-Packages von „Sonic“ gewinnen

Groß war die Aufregung, als Paramount Pictures im Vorjahr den ersten Trailer zu „Sonic the Hedgehog“ zeigte, sah der blaue Igel zum Ärger der Fans doch darin so gar nicht aus wie von den Sega-Kultspielen gewohnt. Das US-Filmstudio nahm sich die Kritik zu Herzen und ließ beim Look des Igels nachbessern. Rechtzeitig zum Start des ersten Kino-Abenteuers des kultigen Igels (13.2.), der nächstes Jahr seinen 30. Geburtstag feiert, blickt krone.at auf die bewegte Geschichte von Sonic zurück - und verlost dazu auch tolle Fan-Packages!

Er ist der wohl berühmteste Igel der Welt - und auch der schnellste: Sonic, den blauen Igel aus den Sega-Spielen kennt so ziemlich jeder, der schon mal ein Videospiel gespielt hat! In der Verfilmung des Spiele-Hits kommt Sonic jetzt auf die Erde und muss gemeinsam mit dem Polizisten Tom (James Marsden, Cyclops in den X-Men-Filmen) gegen seinen altbekannten Erzfeind Dr. Robotnik antreten, der die Weltherrschaft an sich reißen will. In die Rolle des fiesen Bösewichts mit dem auffälligen Schnurrbart schlüpft niemand geringerer als Hollywood-Star Jim Carrey. Zum Start des Kino-Abenteuers von Sonic lässt krone.at die rasante Erfolgsgeschichte des blauen Igels, der aber immer im Schatten eines gewissen Installateurs von Sega-Konkurrent Nintendo stand, noch einmal Revue passieren.

Sonic als Konkurrent für Super Mario
Am 23. Juni 1991 wurde mit „Sonic the Hedgehog“ das erste Spiel mit dem kultigen Igel für das Sega Mega Drive veröffentlicht. Wobei Sonic nicht der erste Versuch von Sega war, dem damaligen Erzrivalen Nintendo und dessen erfolgsverwöhnten Klempner Super Mario Paroli zu bieten. Ursprünglich als Demo für die technischen Möglichkeiten der Konsole entwickelt, sollte der blitzschnelle Igel zum Mega-Hit für Sega werden - der dem Konsolenhersteller auch gleich bei der Imagepolitur behilflich war: denn man wollte hipper, moderner - und vor allem auch erwachsener - als Mitbewerber Nintendo sein.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung galt Sonic jedenfalls als technisch leistungsintensivstes Spiel für Segas 16-Bit-Konsole, das die Fähigkeiten des Videospielegeräts demonstrierte. Als blauer Igel bahnt sich der Spieler seinen Weg zum bösen Wissenschaftler Dr. Robotnik und befreit Tiere aus der Sklaverei des bösen Doktors. Das Spiel ist ein klassisches Side-Scroller-Jump‘n‘Run, bei dem man sich auf Gegner springend von links nach rechts laufend seinen Weg durch verschiedene Hindernisse bis zum Endgegner bahnt. An diesem Spielprinzip hat sich auch in nachfolgenden Sonic-Veröffentlichungen nicht viel geändert.

Unter Kennern gelten sowohl „Sonic The Hedgehog“, als auch die ersten Fortsetzungen als die einzigen Spiele für das Mega Drive, die das volle Potential der Konsole ausschöpfen konnten. So konnte Sega mit dem Nachfolger „Sonic the Hedgehog 2“ ein Jahr nach dem Original technisch und spielerisch noch einmal ordentlich zulegen. Der heutige PlayStation-4-Vordenker Mark Cerny sorgte damals dafür, dass das Spiel ein globaler Bestseller wurde. Das Spiel wurde in Zusammenarbeit von japanischen und amerikanischen Teams entwickelt und zauberte für damalige Zeiten bisher unmögliche Bilder auf den Bildschirm.

USA wurden bald zum Sonic-Land
Vor allem die USA wurden schon bald zum Sonic-Land. Sechs Zeichentrickserien sind bis heute entstanden und neben einem kurzlebigen japanischen Manga läuft seit 1992 eine enorm erfolgreiche Comicreihe beim US-Verlag Archie Comics. Die weiteren Spiele „Sonic the Hedgehog CD“, „Sonic 3“ und „Sonic & Knuckles“ konnten die hohe Qualität der ersten Spiele halten und sogar noch ausbauen. Und auch das erste Spin-off „Sonic Spinball“ hatte unter den Mega-Drive-Spielern viele Fans.

1994 erhielt der stachlige Münzensammler mit „Sonic Drift“ seinen ersten Rennspiel-Ableger, „Super Mario Kart“ lässt grüßen. Neben Sonic können sich dabei Dr. Robotnik, Fuchs Tails und Amy Rose, die ihren ersten Videospiel-Auftritt bei „Sonic CD“ 1993 hatte, ans Lenkrad setzen. 1995 durfte dann auch Tails sein erstes eigenständiges Videospiel-Abenteuer in „Tails Skypatrol“ auf dem tragbaren Game Gear absolvieren. Und „Tails Adventure“ erweiterte dann das bewährte Jump‘n‘Run-Prinzip erstmalig um Rollenspiel-Elemente.

Nach einem zwischenzeitlichen Sinkflug in Sachen Popularität - was wohl auch mit dem Ende von Sega als Konsolenhersteller zu tun hatte - erfreut sich Sonic heute wieder rund um den Globus großer Beliebtheit. Und die Fehde mit Super Mario ist auch längst beigelegt, die beiden Videospiele-Stars treten höchsten noch als Gegner bei Spielen wie „Mario & Sonic bei den Olypmischen Spielen“ gegeneinander an.

Wiz Khalifa und Co. als musikalische Unterstützung für Sonic
Knapp eineinhalb Jahre vor seinem 30. Geburtstag wird der blaue Igel jetzt mit seinem ersten Kinofilm gefeiert. Nach anfänglicher Aufregung über den eigenwilligen Look von Sonic im ersten Trailer zum Film verschob Filmstudio Paramount Pictures gar den Kinostart, um nachzubessern.

Musikalische Unterstützung bekommt Sonic übrigens von Wiz Khalifa, Ty Dolla $ign, Lil Yachty und Sueco the Child, deren gemeinsamer Song „Speed Me Up“ als Titelsong für den SEGA-Film auserkoren wurde. Die vier Musiker durften nicht nur im dazugehörigen Musikvideo (siehe Video oben) mitspielen - sie nahmen auch digitale Gestalt an und rennen in dem Clip mit Sonic von Level zu Level!

Ob der fertige Film beim Publikum punkten kann, davon können sich alle Sonic-Fans ab 13. Februar selbst ein Bild machen.

krone.at verlost rechtzeitig zum Kinostart von „Sonic the Hedgehog“ tolle Fan-Packages für rasende Igel!

Das Gewinnspiel ist bereits beendet. Vielen Dank für die Teilnahme!

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