05.02.2020 12:28 |

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„Birds of Prey“: Comic-Action mit Margot Robbie

Sie zählt derzeit zu den gefragtesten Schauspielerinnen Hollywoods und ist spätestens seit ihrem Star-Auftritt als Sharon Tate in Quentin Tarantinos preisgekrönten „Once Upon a Time in Hollywood“ auch hierzulande einer breiteren Öffentlichkeit bekannt: Jetzt spielt Margot Robbie die Hauptrolle in der Comic-Verfilmung „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“, wo sie sich als durchgeknallte Ex-Freundin von Batmans Erzfeind Joker in einer herrlich verrückten und kunterbunten Gewaltorgie an Widersacher Ewan McGregor abreagieren darf. krone.at verlost rechtzeitig zum Start von „Birds of Prey“ (7.2.) Tickets und tolle Goodies für das Film-Rezept gegen den trübsinnigen Februar!

Harley Quinn ist heute eine der populärsten Comic-Figuren, die ihren Einstand in den 1990er-Jahren als Geliebte des Jokers, dem Erzfeind von Batman, nicht in einem gedruckten Heftchen, sondern in einer preisgekrönten Batman-Zeichentrickserie feierte. Mittlerweile von ihrem „Pudding“ getrennt, erlebt die emanzipierte Harley in ihren eigenen Comics jede Menge durchgeknallter Abenteuer, die nicht nur bei Mädchen sehr beliebt sind.

In der Comic-Verfilmung „Suicide Squad“ war die ungewöhnliche Heldin schon einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Die von Margot Robbie verkörperte Version der Comicfigur wurde schnell zum Kult und darf jetzt in „Birds of Prey“ erstmals in einem eigenen Film im Mittelpunkt der Handlung stehen.

Alle wollen Harley an den Kragen
Wie in der Comic-Vorlage haben sich Harley und ihr geliebter Joker in der Zeit seit „Suicide Squad“ getrennt - und die Ex-Freundin des fiesen Verbrechergenies muss erst einmal ihren eigenen Weg finden. Doch als Harley öffentlich macht, dass sie nicht mehr die Freundin des Jokers ist, ist es mit ihrem lockeren Leben vorbei. Denn ohne den Schutz des irren Clowns stehen vor allem die Männer Schlange, die in der Vergangenheit Opfer von Harleys fragwürdigen Scherzen wurden. Allen voran der reiche und unausstehliche Gangsterboss Roman Sionis, der als Black Mask die Kontrolle über sämtliche kriminelle Machenschaften in Gotham übernehmen will.

Damit nicht genug, muss Harley einen jugendlichen Langfinger vor den Killern beschützen, nachdem das Mädchen blöderweise ausgerechnet der rechten Hand von Black Mask, dem psychopathischen Mr. Zsasz (ein herrlich-fieser Chris Messina, „Argo“), einen besonders wertvollen Diamanten abgeluchst hat. Es entbrennt ein wilder Ritt durch die Straßen Gothams, bei dem Harley Quinn von einer ganzen Riege an Power-Frauen mal mehr mal weniger freiwillig unterstützt wird.

Da wären neben der jungen Diebin Cassandra Cain (Newcomerin Ella Jay Basco) noch die mit Armbrust bewaffnete und auf Rache sinnende Helena Bertinelli alias Huntress (Mary Elizabeth Winstead, „Fargo“), die vom Pech verfolgte Polizistin Renee Montoya (Rosie Perez) und Club-Sängerin Dinah Lance (Jurnee Smollett-Bell, „True Blood“), die als Black Canary eine wahre „Killer-Stimme“ anzubieten hat.

Harley Quinn macht Deadpool Konkurrenz
Wie schon Marvel (über den Umweg beim mittlerweile von Disney geschluckten Filmstudio 20th Century Fox) mit dem dauerplappernden „Deadpool“, liefert Konkurrent DC/Warner Bros. jetzt mit „Birds of Prey“ eine nur so vor knackenden Knochen und spritzendem Blut strotzende Comic-Verfilmung ab. Ein Film, der trotz dem kunterbunten Anstrich definitiv nichts für jüngere Zuseher und Zuschauer mit schwachen Nerven ist. Und wie Marvel für Deadpool mit Ryan Reynolds genau den richtigen Schauspieler gefunden hat, ist auch Warner Bros. mit Margot Robbie als Harley Quinn ein echter Glücksgriff gelungen. Hinter dem unkapputbaren Mutanten-Großmaul von Marvel muss sich Harley Quinn jedenfalls nicht verstecken, soviel ist sicher.

Der aufstrebende Hollywood-Star blüht in der irren Rolle der Harley Quinn nach dem Motto „Wehe wenn sie losgelassen“ zu Höchstform auf. Seien es die Verbalgefechte mit Widersacher Roman Sionis/Black Mask - ein schön schleimiger Ewan McGregor -; eine Kussszene mit der als Haustier adoptierten Hyäne; oder die Konfrontationen mit den anderen Power-Frauen: Es ist einfach eine wahre Freude Margot Robbie als Harley Quinn auf der großen Leinwand zuzuschauen.

Das Regisseurin Cathy Yan, für die es der erste Blockbuster-Film ist, und ihr Team ganz nebenbei diverse Comic- und Action-Klischees - etwa die langen Haare weiblicher Helden bei Kampfszenen - locker aus dem Ärmel geschüttelt durch den Kakao ziehen, ist ein köstlicher Bonus nicht nur für Harley-Fans. Und um den zahlreichen spektakulären Action-Szenen von „Birds of Prey“ das gewisse Etwas zu verleihen, holten sich die Macher „John Wick“-Regisseur Chad Stahelski an Bord - eine Entscheidung, die sich definitiv bezahlt gemacht macht. Für Action-Liebhaber ist der Film ein wahrer Leckerbissen, der sich nicht auf Computereffekte verlässt und mit tollen Choreographien zahlreichen aktuellen Comic-Verfilmungen zeigt, wo der Hammer hängt.

Genau das richtige Rezept gegen winterliche Trübsal
Am Ende ist „Birds of Prey“ keine perfekte, aber äußerst unterhaltsame und charmante Comic-Verfilmung, die den Zuschauern mehr als einmal ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Nach dem - mittlerweile Oscar-nominierten - „Joker“ mit Joaquin Phoenix in der Titelrolle ist Warner Bros. jedenfalls mit dem Abenteuer von Harley Quinn & Co. ein weiterer Comic-Hit gelungen. Anders als der fast schon in die Depression treibend ernste „Joker“ ist „Birds of Prey“ allerdings ein völlig durchgeknalltes, kunterbuntes Werk - und somit genau das richtige Rezept im Kampf gegen die winterliche Trübsal ...

Kinostart von „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“: 7. Februar

krone.at verlost rechtzeitig zum Start der durchgeknallten Comic-Action Kinotickets und tolle Goodies!

Das Gewinnspiel ist bereits beendet. Vielen Dank für die Teilnahme!

Harald Dragan
Harald Dragan
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