05.02.2020 06:06 |

Kind starb vor Kirche

Staatsanwalt lässt Fahrtauglichkeit prüfen

Fünf Monate nach dem unbeschreiblich tragischen Unfall vor der Pfarrkirche in Salzburg-Gneis, der Perla (4) das Leben kostete, stellt der Staatsanwalt einer Sachverständigen die Frage: War der Unfalllenker (90) überhaupt fahrtauglich? Ein Fahrfehler war laut Kfz-Gutachten die Ursache, einer mit Tempo 30 ...

„Eine medizinische Sachverständige wird die Fahrtauglichkeit des Beschuldigten zum Unfallzeitpunkt prüfen“, bestätigt Christoph Rother, der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dazu sollen Unterlagen zur Krankengeschichte und möglichen vergangenen Verkehrsdelikten beigeschafft werden. Opfer-Anwalt Stefan Rieder merkte an: „Der Schritt ist begrüßenswert“.

Fahrfehler als Ursache
Gegen den Einheimischen (90) wird seit dem Unfall vom 25. August 2019 wegen grob fahrlässiger Tötung ermittelt. Den Führerschein hat er längst abgeben. „Es tut ihm leid“, richtete Verteidiger Kurt Jelinek aus. Unlängst konnte Unfall-Experte Gerhard Kronreif die Ursache herausfinden: Dem Gutachten nach war es ein Fahrfehler.

Vierfache Mutter und Mädchen (4) überrollt
Beim Aufprall auf dem Kirchenvorplatz in Salzburg-Gneis war die Tachonadel bei Tempo 30. Perla (4), ein syrisches Flüchtlingskind, starb, eine vierfache Mutter wurde schwer verletzt. Das Mädchen war mit seiner Familie zuvor bei der Messe. So wie die Frau des 90-Jährigen, die er mit seinem Citroën Berlingo abholte.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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