Nach Brand in Wolfern

„Bei Bewohnern sind auch Tränen geflossen“

Eine Familie wohnte über 40 Jahre lang, generationenübergreifend, in einem Wohnhaus in Wolfern. Sie musste nach dem Brand am Donnerstagvormittag – wir berichteten – ausziehen. Insgesamt waren elf Mieter betroffen. „Bei langjährigen Hausbewohnern sind auch Tränen geflossen “, weiß Bürgermeister Karl Mayr.

Ein elektrischer Defekt ließ das Mehrparteienhause in Wolfern in Flammen aufgehen. Elf Personen können nun nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Eine dreiköpfige Familie wohnte dort mehr als 40 Jahre lang in dem Genossenschaftsbau.

Montag wird Zustand des Hauses bewertet
„Im Moment konnten fast alle Bewohner bei ihren Angehörigen untergebracht werden. Nur einer schläft derzeit in einem Hotel. Am Montag wird der Zustand des Hauses bewertet, dann wissen wir, ob eine Sanierung möglich ist und die Betroffenen wieder einziehen können“, sagt Bürgermeister Karl Mayr. Bei ihm haben sich bereits Vermieter gemeldet, die freie Wohnungen zu Verfügung stellen würden. „In kleineren Gemeinden ist der Zusammenhalt größer“, so Mayr.

Rafael Beham, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 27. Februar 2020
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