01.02.2020 06:00 |

Nachfolger ernannt

Neuer BAK-Chef trägt Anzug statt Bademantel

Mit einem Paukenschlag, sprich mit der Ernennung eines neuen BAK-Direktors, hat Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) die pikante Bademantel-Affäre im Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) rasch beendet. Mit Lukas Berghammer übernimmt ein Spitzenbeamter die BAK-Leitung. Ein Profi, der sogar eine FBI-Ausbildung absolviert hat.

Da gleich drei Höchstrichter der Benennung des bisherigen Stellvertreters zugestimmt haben, kann sich das BAK nun wieder ohne peinliche Possen seiner Arbeit widmen. Wie berichtet hatte der mittlerweile in eine andere Abteilung versetzte Ex-Chef Andreas Wieselthaler mit seinen angeblich schlüpfrigen und halb nackten Bademantelauftritten vor Sekretärinnen für verständliche Erregung gesorgt.

Auftrag für organisatorische Weiterentwicklung
Gleichzeitig hat Minister Nehammer seinem Generalsekretär den Projektauftrag zur personellen und organisatorischen Weiterentwicklung des BAK gegeben. Durch das rasche und professionelle Vorgehen sollen die Handlungsfähigkeit der Abteilung sichergestellt und das Vertrauen in die Organisation gestärkt werden.

„Die Polizei genießt in Österreich höchstes Vertrauen. Vorwürfe gegen Einzelpersonen dürfen nicht dem Ansehen der 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaden“, so der Innenminister. Es bedürfe einer offenen Fehlerkultur, damit das Vertrauen untereinander wieder gefestigt werden könne, so Nehammer weiter.

Christoph Matzl und Christoph Budin, Kronen Zeitung

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