Trink- & Duschverbot

„Wasser marsch“ bei Polizei

Dusch- und Trinkverbot gilt seit bereits zwei Monaten im zwölfstöckigen Polizeigebäude an der Linzer Nietzschestraße. Aus den Wasserhähnen kam  „braune Suppe“. Jetzt gibt’s vom Gebäudeeigentümer, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) Entwarnung. Und die Weisung: mehr Wasser trinken!

Stinkig sind die etwa 300 Beamten – Linzer Stadtpolizisten, Landeskriminaler, Verwaltungsbeamte, Cobra-Spezialisten und auch Terrorbekämpfer –, weil das Trinkwasser schlecht war. „Dass etwas nicht passte, war schon länger Thema, aber erst nach einer privaten Analyse wurde reagiert“, ärgern sich Beamte. Bei der BIG, wo man „eine späte Information“ reklamiert, reagierte man mit einem sofortigen Dusch- und Trinkverbot. Mehr als 40 Proben wurden genommen: „Ende des Jahres war klar, dass keine Darm-Bakterien oder Legionellen im Wasser sind“, so Lucia Malfent, Sprecherin der BIG. Von Erkrankungen wisse man nichts.

Nochmal durchgespült
„Am 21. Jänner wurde das Rohrnetz noch einmal gespült und ist de facto zur Nutzung freigegeben. Allerdings warten wir bis zur offiziellen Freigabe noch auf die abschließenden Proben-Ergebnisse. Die werden kommende Woche erwartet“, sagt die BIG-Sprecherin.

Ersatzlieferungen mit Problemen
Dass Ersatz-Lieferungen von Trinkwasser in Containern teils nicht zeitgerecht kamen und sich Beamte Mineralwasser selbst besorgen mussten, ist bekannt: Ausgaben für privat gekauftes Wasser werden refundiert.

Mehr trinken, heißt die Devise
Im „Flurfunk“ verbreitete Gründe für die Verunreinigung – „tote Rohre“ oder fehlerhafte Anschlüsse zur Brauchwasserleitung – werden von der BIG dementiert. Hier verordnet man den Polizisten mehr Wasserverbrauch, damit es in den alten Rohren nicht so lange „steht“ und schlecht werden kann.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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Sonntag, 05. April 2020
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