30.01.2020 12:00 |

Im Freien übernachtet

Schneeschuhwanderer verirrten sich in Tirol

Zwei Schneeschuhwanderer aus Deutschland sind Mittwochnachmittag in Tirol geborgen worden, nachdem ein 52-Jähriger in ein Bachbett gestürzt war. In der Nacht zuvor mussten sie bereits im Freien in einem Notbiwak übernachten, weil sie sich verirrt hatten.

Der 52-Jährige wollte Dienstagmittag gemeinsam mit einem 24-Jährigen von Vent (Bezirk Imst) ausgehend eine Schneeschuhwanderung in Richtung Martin-Busch-Hütte starten. Gleich nachdem sie losgingen, bogen sie aber in ein falsches Tal - das Rofental - ab. Nachdem es dunkel wurde, übernachteten sie im Freien. Am Donnerstag wollten sie weiter in Richtung der Hütte gehen.

Männer blieben unverletzt
Am Nachmittag rutschte der 52-Jährige schließlich in ein Bachbett ab. Der 24-Jährige konnte ihn nicht bergen, weil der Abgestürzte sämtliche Ausrüstung im Rucksack hatte. Er setzte den Notruf ab und die Bergrettung barg die beiden unverletzt.

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