24.01.2020 14:49 |

Kommentar

Salzburger Fotomuseum: „Aufklärung tut sicher Not“

Nachdem Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek neulich im Fernsehen den grünen Blimlinger-Veto-Kurs in Sachen Fotomuseum Salzburg untermauerte, kam es zu einem ersten Showdown in Wien. Landeshauptmann Wilfried Haslauer wollte vorerst keine Verbalreplik in Richtung Kanzleramt verlauten, sondern statt eines medialen Ping-Pong selber vorsprechen.

Aufklärung tut sicher Not, allein wegen der Aussage, Salzburgs Pläne wären nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Von wegen Digitalität, Social Medias etc. Als hätte nur die Bundeshauptstadt bemerkt, dass das 21. Jahrhundert auch in der Museumslandschaft innovative Konzepte einfordert.

Die Position Lunaceks bleibt nach atmosphärischer Auslotung weiter kritisch bis skeptisch, zumal sie sich auf das konzentrieren will, was in der Regierungsvereinbarung steht. Und da kommt das Fotomuseum Salzburg mit keiner Silbe vor. Man wolle aber in Bälde einen weiteren Termin, um das gewiss zeitgemäße Projekt in aller Breite und detailliert vorzustellen. Bis dahin hat man auch Zeit, eine hausgemachte Groteske zu reparieren.

Denn exakt jener Grund auf dem Mönchsberg, der im architektonischen Schulterschluss zum MdM am Berg dereinst den Foto&Film-Tempel tragen soll, wurde erst im Spätherbst von Bau- in Grünland rückgewidmet! Eine Rückwidmung der Rückwidmung werde aber erst angestrengt, wenn konkrete Realisierungschancen bestehen. Weil auch die Rodungsbewilligung aufgehoben wurde, muss das Verfahren ohnehin zurück an den Start.

Spannend...

Roland Ruess
Roland Ruess
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