24.01.2020 06:30 |

Australian Open

„Man fühlt sich wie ein Profi - genial!“

Erstmals seit 2003 ist Tennis-Salzburg wieder bei den Australian Open vertreten. Lukas Neumayer hat für Auftakt des Junioren-Grand Slam kein Gefühl.

Samstag, allerspätestens Sonntag ist es soweit: Mit Lukas Neumayer schlägt erstmals seit Patrick Wölfler 2003 ein Salzburger Tenniscrack bei einem Junioren-Grand-Slam, den Australian Open auf. Bei den Damen hielt Sandra Klemenschits 2014 die Landesfahnen im Doppel hoch.

Nach dem Vorbereitungsturnier nahe Melbourne ist der Radstädter schon im Melbourne Park eingetroffen - das Grand-Slam-Fieber hat den 18-Jährigen voll erfasst. Kein Wunder, konnte Neumayer gestern etwa beim Fünf-Satz-Krimi von Dominic Thiem zusehen, als Kiebitz Superstar Novak Djokovic beim Training über den Rücken spähen: „Man kommt sich hier selbst wie ein Profi vor, das ich echt cool, einfach genial“, erzählte die Tennishoffnung der „Krone“ gestern mit einem dicken Grinsen im Gesicht.

Lukas will sich bei seinem ersten Junior-Major-Start aber nicht nur wie ein Profi fühlen, sondern auch wie einer auftreten. Heißt: Alles Menschenmögliche unternehmen, um bei der Premiere so lange wie möglich im Geschäft zu bleiben. „Ich werde nie aufgeben, bis zum letzten Punkt kämpfen!“

Zum Start Nummer 71
Im gestern erschienen 64-Mann-Raster wurde „Luki“ in die untere Hälfte gelost, zum Auftakt bekommt’s der Gerald-Kamitz-Crack mit dem Thailänder Hanchaikul (ITF-U18-Nr. 71) zu tun. „Ich kenne ihn nicht, hab kein Gefühl“, sagt Neumayer ehrlich. Auf den im Falle eines Sieges in Runde zwei wohl Cazaux (Fra) warten würde - die Nummer acht der Welt. „So weit braucht Luki nicht zu denken“, sagt Coach Kamitz. „Es geht jetzt darum, so viel an Erfahrung wie möglich auf Top-Niveau zu sammeln!“

„Großer Schub“
Ob Neumayer irgendwann auch bei den ,Großen’ auf Topniveau aufschlägt, bleibt abzuwarten. Mit dem professionellen Umfeld, zu dem etwa Ex-Hirscher-Physio Gernot Schweizer zählt, hat die Nummer 36 der U18-Welt wichtige Schritte gesetzt. Und: „Körperlich ist Lukas in den vergangenen Monaten ein großer Schub gelungen“, schwärmt Gerald Mild, Chef der European Tennis Base in Rif.

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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