21.01.2020 15:27 |

Horrortaten in Panama

Obskure Sekte tötete bei Ritualmorden sechs Kinder

Es klingt wie die Handlung eines Horrorfilms: Im Dschungel von Panama haben Mitglieder einer obskuren Sekte Exorzismen vorgenommen und sieben Mitglieder als Menschenopfer getötet, darunter sechs Kinder. Ihre Leichen wurden in einem Massengrab verscharrt. Die Polizei hat zehn Verdächtige festgenommen.

Was in einer improvisierten Kirche im kleinen Dörfchen El Terron im Westen des mittelamerikanischen Landes passierte, ist kaum zu fassen. In dem Gotteshaus (Bilder unten) soll die Sekte sieben Menschen getötet haben. Neben den Kindern wurde auch eine schwangere Frau, die Mutter von fünf der Kinder im Alter zwischen einem und 17 Jahren war, umgebracht.

Polizei verhaftete zehn Verdächtige
Weitere 15 Menschen, die offenkundig ebenfalls geopfert werden sollten, seien gerettet worden, so die Polizei. Sie seien in Krankenhäuser gebracht worden. Die mutmaßlichen Täter - acht Männer, eine Frau und ein Minderjähriger - seien festgenommen worden, berichtete die Generalstaatsanwaltschaft.

„Ich bin traurig und besorgt. Die Neffen, die mir geblieben sind, sind fünf, sieben und 14 Jahre alt. Sie wurden geschlagen und misshandelt. Ich habe Angst, dass die Mörder zurückkommen und sie auch töten“, schildert Edison Rios, ein Angehöriger eines der Opfer. Die Kinder hätten von Teufelsaustreibungen berichtet, bei denen sie mit Bibeln geschlagen wurden, um angebliche Dämonen auszutreiben.

„Nie gedacht, dass so etwas passieren könnte“
„Die Einwohner haben gemerkt, dass sie die Menschen in die Kirche bringen, um sie zu töten. Sie haben sie einfach aus ihren Häusern geholt. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas hier passieren könnte“, sagte Behördensprecher Evangelisto Santo.

Örtlichen Medienberichten zufolge handelte es sich bei den von der Polizei Festgenommenen um Angehörige einer religiösen Sekte, die zahlreiche Menschen gefangen genommen und misshandelt hatten. Wann die Frau und die Kinder getötet wurden, war zunächst unklar.

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